Lea hat das Haus von ihren Eltern übernommen. Gemeinsam mit ihrem Partner Florian entstand die Idee: Wir bauen aus. Mehr Platz für die Zukunft.
Geplant war ein kompletter Dachausbau mit neuer Treppe und eine Erweiterung des Obergeschosses. Ein echtes Generationenhaus – mit den Großeltern direkt nebenan.
Die Herausforderung kam allerdings von den Banken. Mehrere Institute lehnten das Projekt ab. Ein Kommentar blieb besonders hängen: „Was hat er eigentlich davon? Das Haus gehört doch ihr.“ Selbst Argumente wie Verlobung oder gemeinsame Zukunft spielten für die Banken keine Rolle. Der Kapitaldienst hätte funktioniert – trotzdem wollte lange niemand das Projekt begleiten.
Erst nach vielen Gesprächen und einigen Wochen Verzögerung haben wir schließlich eine Bank gefunden, die mitgegangen ist. Der geplante Fertigstellungstermin hat trotzdem nicht ganz gehalten. Denn jemand war schneller. Die Tochter der beiden kam auf die Welt, bevor der Umbau fertig war. Kommentar der Eltern: „Die Kleine schläft auch, wenn der Staubsauger läuft.“
Heute hat die junge Familie genau den Platz, den sie sich gewünscht hat. Und die Großeltern sind direkt nebenan.


