Eine Woche nach der gewaltigen Müll-Lawine auf den Philippinen mit vielen Vermissten gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende unter dem Abfallberg zu finden. Die Zahl der Todesopfer ist der örtlichen Feuerwehr zufolge mittlerweile auf 24 gestiegen. Zwölf Menschen werden noch vermisst. Die Rettungskräfte seien weiter im Einsatz, um alle Verschütteten zu bergen, trotz der riesigen Müll-Mengen und der riskanten Bedingungen, sagte Dave Tumulak, der Leiter der Behörde. Am vergangenen Donnerstag hatten große Mengen Müll auf einer Deponie in Cebu City eine Recyclinganlage und mehrere Häuser unter sich begraben. Die Stadt liegt rund 560 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Zuvor hatte tagelanger Dauerregen den Boden auf dem Gelände aufgeweicht. Bei den Opfern handelt es sich größtenteils um Beschäftigte der Deponie und der Recyclinganlage. Jedoch wurden auch mehrere Wohnhäuser teilweise verschüttet. 18 Überlebende werden noch immer mit verschiedenen Verletzungen in Krankenhäusern behandelt. Die Philippinen, ein riesiger Inselstaat mit mehr als 117 Millionen Einwohnern, kämpfen schon lange mit großen Problemen bei der Abfallentsorgung. Offene Deponien gelten insbesondere in ärmeren Wohngebieten als Risiko. Im Juli 2000 geriet nach tagelangem Starkregen in einem Armenviertel von Quezon City im Großraum Manila ein riesiger Müllberg ins Rutschen. Mehr als 200 Menschen kamen ums Leben, viele weitere Vermisste wurden nie gefunden.Erinnerung an anderes Unglück
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24 Tote nach Müll-Lawine in Cebu City – Hoffnung schwindet
Eine Woche nach dem Unglück in Cebu City geben die Rettungskräfte nicht auf. Aber die Zahl der Toten steigt - und die Hoffnung schwindet.
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