Wegen starken Rauchs durch einen Waldbrand im Nordosten Spaniens haben die Behörden rund 45.000 Bewohner mehrerer Ortschaften östlich von Girona aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Fenster und Türen sollten geschlossen bleiben, teilten die Behörden Kataloniens auf der Plattform X mit. Bisher seien durch das Feuer in der Nähe der Stadt Bisbal d'Empodrá im Hinterland der Touristenregion Costa Brava etwa 1.300 Hektar Busch- und Waldland niedergebrannt. Das entspricht in etwa der Fläche von 1.800 Fußballfeldern. Menschen seien bisher nicht zu Schaden gekommen. Die Flammen würden von starken Winden angefacht und seien außer Kontrolle. Zudem hätten sie auf die bewaldete Bergregion Massís de les Gavarres übergegriffen. Sie ist rund 35.000 Hektar groß. Die Regionalregierung von Katalonien forderte die Hilfe der militärischen Nothilfeeinheit UME an. Die Polizei teilte mit, sie haben einen Mann festgenommen, der verdächtig sei, den Brand ausgelöst zu haben. Er habe an einer Straße mit einem Trennschleifer gearbeitet. Diese Maschinen werden zum Schneiden von Metall oder Stein benutzt und schlagen dabei extrem heiße Funken, die trockene Vegetation leicht in Brand setzen können. Ihre Benutzung sei deshalb während der derzeitigen trockenen Hitze in der Region verboten gewesen.
Bildnachweis: © Glòria Sánchez/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
45.000 Spanier sollen wegen Waldbrand zu Hause bleiben
Ein Waldbrand bei Girona hat bereits etwa 1.300 Hektar zerstört. Ein Verdächtiger wurde festgenommen – er soll mit einem Funken schlagenden Trennschleifer gearbeitet haben.
Meistgelesene Artikel
- 22. Juni 2026
Herzlich willkommen, VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG
Deine Finanzen in guten Händen – beim Team der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG - Geschäftsstelle Meckenheim
Ob Sicherheitslösungen, Fenster, Türen oder Glasarbeiten – das Team von R. Scheben bietet dir umfassende Beratung und maßgeschneiderte Lösungen
- 18. Juni 2026
Altkleidercontainer: Verkehrslage erschwert Leerungen
RSAG, bonnorange und AWO bitten um Rücksicht und Unterstützung
Neueste Artikel
- 15. Juli 2026
Frau mit Machete getötet - Zeugen überwältigen Ehemann
Eine Frau stirbt durch Dutzende Stiche und Schnitte, die ihr mit einer Machete zugefügt wurden. Zeugen rennen um ihr Leben - und überwältigen den Tatverdächtigen.
- 15. Juli 2026
Neue Affenart im Kongo entdeckt
In den vergangenen 75 Jahren wurde nur eine Handvoll neuer Affenarten in Afrika gefunden - nun gelang eine neue Entdeckung. Doch die Zukunft der Tiere im Kongobecken ist schon bedroht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Juli 2026
Frau mit Machete getötet - Zeugen überwältigen Ehemann
Eine Frau stirbt durch Dutzende Stiche und Schnitte, die ihr mit einer Machete zugefügt wurden. Zeugen rennen um ihr Leben - und überwältigen den Tatverdächtigen.
- 15. Juli 2026
Neue Affenart im Kongo entdeckt
In den vergangenen 75 Jahren wurde nur eine Handvoll neuer Affenarten in Afrika gefunden - nun gelang eine neue Entdeckung. Doch die Zukunft der Tiere im Kongobecken ist schon bedroht.

