4. März 2026 / Aus aller Welt

Anbieter: Viele wollen mit Privatjet aus Dubai ausfliegen

Im Iran-Krieg finden sich Menschen am Golf plötzlich in der Nähe von Explosionen wieder. Etliche Urlauber sitzen fest. So mancher versucht gar, mit einem Privatjet wegzukommen. Das hat seinen Preis.

Auch mit Privatjets wollen Menschen aus der Golfregion ausreisen. (Archivbild)
Veröffentlicht am 4. März 2026 um 13:11 Uhr

Angesichts des Iran-Kriegs versuchen einige Menschen auch, mit gecharterten Privatjets aus der Golfregion herauszukommen. Man habe eine sehr hohe Zahl an Anfragen von Menschen erhalten, die Dubai schnell verlassen wollten, sagte der Charterflug-Anbieter Global Charter der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Anbieter Jet-VIP sprach von einer gestiegenen Nachfrage nach spontanen Flügen seit Beginn der Spannungen am Golf. Nicht nur die üblichen Kunden, sondern auch Geschäftsreisende und Familien hätten sie kontaktiert, erzählte Unternehmenschef Altay Kula der dpa.

Die Preise für solche Flüge seien dabei deutlich höher als normalerweise, hieß es von Global Charter. Grund dafür seien unter anderem Versicherungsbedingungen. Kula begründete die Preise unter anderem damit, dass Flugstrecken teils länger würden, um gewisse Lufträume zu vermeiden. Zudem sei die Nachfrage hoch, doch die Zahl der Jets und auch des Personals, die in dem Gebiet zu fliegen bereit seien, sei begrenzt. Genaue Preise nannten die Unternehmen nicht.

Wie auch für andere Rückholflüge geht es auch für die Privatjet-Kunden zumeist nicht aus Dubai los. Global Charter flog vor allem aus Maskat im Oman. Auch Jet-VIP flog aus dem Oman und aus Saudi-Arabien. Die Ziele der Kunden reichen von London und Paris über Bangkok und Istanbul bis zu den Malediven.

Etliche Menschen sitzen am Golf fest

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen in der Region Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Golfstaaten haben ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest. 

Israel und die USA hatten am Samstagmorgen mit Luft- und Raketenangriffen auf den Iran begonnen, bei denen Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei und andere führende Vertreter des iranischen Machtapparats getötet wurden. Das iranische Militär reagierte mit Gegenangriffen auf Israel sowie Ziele in der Golfregion.


Bildnachweis: © Fatima Shbair/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Herzlich willkommen in der Meckenheim App, Raumausstattung Fuhs
Neuer Partner

2023 wurde Fuhs als Handwerksbetrieb des Jahres von der Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg ausgezeichnet

weiterlesen...
Kein Streik bei der RVK
Mitteilung der RVK

Die Fahrten der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sind von der aktuellen Streikwelle nicht betroffen

weiterlesen...
Herzlich willkommen in der Meckenheim App, Moritz Pieper!
Neuer Partner

Behandlungsraum Rheinbach – Praxis für Osteopathie Moritz Pieper ist neuer Partner der Meckenheim App

weiterlesen...

Neueste Artikel

Oberleitung fällt auf ICE: Reparatur dauert an
Aus aller Welt

Hunderte Fahrgäste sitzen am Samstag in einem ICE fest, weil eine Oberleitung gerissen ist. Die Auswirkungen sind auch am Sonntag noch zu spüren.

weiterlesen...
Expertin: Blitzermarathon wirkt nur kurzfristig
Aus aller Welt

Der Blitzermarathon startet zu Wochenbeginn: Warum die meisten Autofahrer schon bald wieder Gas geben und was Experten für mehr Sicherheit auf den Straßen fordern.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Oberleitung fällt auf ICE: Reparatur dauert an
Aus aller Welt

Hunderte Fahrgäste sitzen am Samstag in einem ICE fest, weil eine Oberleitung gerissen ist. Die Auswirkungen sind auch am Sonntag noch zu spüren.

weiterlesen...
Expertin: Blitzermarathon wirkt nur kurzfristig
Aus aller Welt

Der Blitzermarathon startet zu Wochenbeginn: Warum die meisten Autofahrer schon bald wieder Gas geben und was Experten für mehr Sicherheit auf den Straßen fordern.

weiterlesen...