Die Auszeichnung einer brandenburgischen «Anglerkönigin» am Wochenende ist von Hass und Hetze im Netz gegen die 59-Jährige überschattet worden. Sie sei nach der Veröffentlichung ihres Fangs - ein 2,13 Meter großer Wels - mit Beleidigungen im Netz und Vorwürfen der Tierquälerei konfrontiert worden, auch eine Morddrohung sei am Donnerstag über einen Messenger-Dienst bei ihr eingegangen, sagte Anglerin Christine Hein. Zuvor berichteten mehrere Medien. Hein wurde am Samstag vom Landesanglerverband Brandenburg als «Anglerkönigin 2024» geehrt. Doch die Stimmung sei getrübt gewesen, hieß es. Am Mittwoch hatte der Verband in einer Mitteilung den großen Fang auch mit einem Foto der Anglerin samt Wels öffentlich gemacht. Der Verband zeigte sich fassungslos und verurteilte die Hassnachrichten im Netz. Die schockierte Anglerin erstattete wegen der bei ihr eingegangenen Nachricht mit einer Todesdrohung Anzeige bei der Polizei, wie sie der dpa sagte. Es sei Satzungszweck, dass «wir Fische eben auch entnehmen», so der Präsident des Landesanglerverbandes, Günter Baaske, im RBB. Die Anglerin habe alles richtig gemacht. Sie habe den Wels gefangen, waidgerecht getötet und verzehrt. «Hinter dieser Anglerin stehen 96.000 brandenburgische Angler», sagte Baaske dem RBB. Angeln steht jedoch auch in der Kritik von Tierschützern.Anglerin: Habe Anzeige erstattet
Bildnachweis: © Frank Hammerschmidt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
«Anglerkönigin» nach Wels-Fang: Habe Morddrohung erhalten
Ein 2,13 Meter großer Wels bringt einer Anglerin in Brandenburg einen Titel ein. Doch dann berichtet sie von Anfeindungen und einer Drohung im Netz. Der Anglerverband ist entsetzt.
Meistgelesene Artikel
- 25. Juni 2026
Extreme Hitze: RSAG informiert über mögliche Einschränkungen bei Entsorgung und Serviceangeboten
Der Schutz der Beschäftigten hat dabei oberste Priorität
- 2. Juli 2026
Verkehrsunfall auf der L261
65-jähriger Leichtkraftradfahrer lebensgefährlich verletzt
Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle.
Neueste Artikel
- 22. Juli 2026
Von Koalas und Kobolden: Wenn KI den Urlaub plant
Sie werden nie müde und kennen angeblich jeden Geheimtipp: KI-Assistenten erobern die Urlaubswelt. Die digitalen Helfer sind immer höflich und meistens hilfreich – aber manchmal auch herrlich daneben.
- 22. Juli 2026
Nach Geisterfahrt auf A45: Zwölfjährige gestorben
Nach dem folgenschweren Unfall einer Geisterfahrerin in Hessen ist eines der lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Drei Menschen schweben weiterhin in Lebensgefahr.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. Juli 2026
Von Koalas und Kobolden: Wenn KI den Urlaub plant
Sie werden nie müde und kennen angeblich jeden Geheimtipp: KI-Assistenten erobern die Urlaubswelt. Die digitalen Helfer sind immer höflich und meistens hilfreich – aber manchmal auch herrlich daneben.
- 22. Juli 2026
Nach Geisterfahrt auf A45: Zwölfjährige gestorben
Nach dem folgenschweren Unfall einer Geisterfahrerin in Hessen ist eines der lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Drei Menschen schweben weiterhin in Lebensgefahr.

