Bei einem Grubenunglück im Zentrum Kolumbiens sind neun Bergleute ums Leben gekommen. Sechs weitere Arbeiter seien nach der Explosion in der Kohlemine im Ort Sutatausa lebend gerettet worden, teilte die Nationale Bergbaubehörde (ANM) am Montag (Ortszeit) mit. Die Verletzten seien in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt worden, so die Behörde. Als Ursache gilt eine Explosion im Inneren der Mine. Nach Angaben der Behörde wurden bei einer Inspektion Anfang April bereits Sicherheitsmängel festgestellt. Dabei sei unter anderem auf die Gefahr durch Kohlestaub sowie die mögliche Ansammlung von Methangas hingewiesen worden. Entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit seien empfohlen worden. Man werde die Aufsicht über den Bergbau weiter verstärken, kündigte die Behörde an. In Kohleminen kann es durch unzureichende Belüftung zur Bildung explosiver Gas- und Staubgemische kommen.
Bildnachweis: © Luisa González/colprensa/dpa
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Neun Tote bei Grubenunglück in Kolumbien
Die kolumbianische Bergbaubehörde hatte vor Gefahren durch Kohlestaub und Methangas gewarnt. Nun kam es zu einem tödlichen Unglück.
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