21. März 2025 / Aus aller Welt

Blake Lively kontert Verleumdungsklage von Justin Baldoni

Der Rechtsstreit zwischen Schauspielerin Blake Lively und ihrem Co-Star Justin Baldoni nimmt eine neue Wendung. Baldonis Verleumdungsklage könnte das Aus drohen.

Schauspielerin Blake Lively versucht, die Verleumdungsklage von Justin Baldoni abzuwenden. (Archivbild)
Veröffentlicht am 21. März 2025 um 10:38 Uhr

US-Schauspielerin Blake Lively (37) hat bei Gericht beantragt, die Verleumdungsklage ihres Co-Stars Justin Baldoni (41) abzuweisen. Sie berufe sich dabei auf ein kalifornisches Gesetz, das Menschen, die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung erheben, vor rechtlichen Konsequenzen schützt. Das berichteten US-Medien. Livelys Anwälte reichten demnach einen entsprechenden Antrag beim Bundesgericht in New York ein.

Vorwürfe: Sexuelle Belästigung und Verleumdung

Nach dem Gesetz aus dem Jahr 2023 sind Klagen gegen Personen, die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erheben, nur dann zulässig, wenn diese nachweislich falsch sind oder mit böswilliger Absicht erhoben werden. Sollte das Gericht dem Antrag stattgeben, würde Baldonis Klage abgewiesen und er müsse möglicherweise Livelys Anwaltskosten übernehmen, berichtete die «Los Angeles Times».

Lively («Gossip Girl») hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember wegen sexueller Belästigung beim Dreh des Films «Nur noch ein einziges Mal» angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni («Jane the Virgin»), der bei dem Film auch Regie geführt hatte, reagierte seinerseits mit einer Klage gegen Lively und ihren Ehemann Ryan Reynolds (48) wegen Verleumdung.

Scharfe Kritik von Baldonis Anwalt

In einem Statement, das US-Medien vorlag, nannte Baldonis Anwalt Bryan Freedman den Antrag «eines der abscheulichsten Beispiele für den Missbrauch unseres Rechtssystems». Strenge Vorschriften würden erlassen, um Unschuldige zu schützen. «Gesetze sind nicht dazu da, von privilegierten Eliten verdreht und zurechtgebogen zu werden, damit sie ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen», so Freedman.


Bildnachweis: © Ian West/PA Wire/dpa
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