Nach einer vorübergehenden Sperrung wegen einer Bombendrohung ist der Hauptbahnhof von Kaiserslautern wieder freigegeben. «Nach einer umfassenden Absicherung und Absuche des Bahnhofs durch Polizeikräfte und Spezialhunde wurde kein verdächtiger Gegenstand gefunden», teilte die Polizei gegen 20.30 Uhr mit. Alle Straßensperrungen seien aufgehoben worden. Eine weitere Drohung hatte sich gegen das Westpfalz-Klinikum gerichtet. Auch hier gab die Polizei am Abend Entwarnung. Die Bedrohungslage habe sich als «nicht reale Gefahr herausgestellt». Polizeisprecher Bernhard Christian Erfort erklärte: «Krankenhäuser erfordern ein besonders sensibles und abgestimmtes Vorgehen. Aus taktischen Gründen nennt die Polizei daher keine Details zu den getroffenen Maßnahmen.» Eine Räumung des Klinikums sei aber nicht notwendig gewesen, hieß es. Am Dienstagnachmittag, kurz vor 17.00 Uhr, war nach Angaben der Polizei bei einer Polizeidienststelle im Stadtgebiet eine telefonische Drohung eingegangen. Der Hauptbahnhof war daraufhin vorsorglich geräumt und weiträumig abgesperrt worden. Bundes- und Landespolizei waren im Einsatz. Auch der Bahnverkehr war vorübergehend eingestellt worden. Züge waren nach Angaben eines Bahnsprechers umgeleitet oder an Bahnhöfen zuvor angehalten worden. Der Regelbetrieb sei nun aber wieder hergestellt, sagte eine Sprecherin am Abend.Was ist passiert?
Bildnachweis: © Wolfgang Jung/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Entwarnung nach Bombendrohung in Kaiserslautern
Die Polizei war am Abend am Hauptbahnhof im Einsatz. Auch gegen das Klinikum ging eine Drohung ein.
Meistgelesene Artikel
- 17. April 2026
Meckenheimer Blütenfest 2026
Ein vielfältiges Programm voller Aktionen und Attraktionen für die ganze Familie
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
Neueste Artikel
Vor der Küste der dänischen Insel Anholt treibt ein toter Wal im Meer. Ist es das mit großem Aufwand in die Nordsee verfrachtete Tier? Weitere Untersuchungen sollen Klarheit bringen.
Arda Saatçi wurde vor wenigen Tagen mit seinem Ultralauf zum Internet-Hit. Bei seiner Ankunft in Berlin warteten hunderte Teenies. Für den Läufer ein «surrealer» Anblick.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Vor der Küste der dänischen Insel Anholt treibt ein toter Wal im Meer. Ist es das mit großem Aufwand in die Nordsee verfrachtete Tier? Weitere Untersuchungen sollen Klarheit bringen.
Arda Saatçi wurde vor wenigen Tagen mit seinem Ultralauf zum Internet-Hit. Bei seiner Ankunft in Berlin warteten hunderte Teenies. Für den Läufer ein «surrealer» Anblick.

