An einer Gedenkstätte für die Opfer des Silvesternachtbrandes im Schweizer Skiort Crans-Montana ist am Sonntag ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte die Flammen nach Angaben der Polizei schnell. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand auf einem Tisch ausbrach, auf dem zahlreiche Kerzen stehen. Sie geht nicht von Brandstiftung aus. «Eine Dritteinwirkung kann zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden», teilte sie mit. Die Flammen brannten ein großes Loch in das Dach des Zeltes, das hunderte Kerzen, Blumen, Briefe und Teddybären vor dem Wetter schützt. In dem Zelt an der Rue Central gedenken Besucherinnen und Besucher der 41 Todesopfer, die am 1. Januar bei dem Brand in der Bar Le Constellation ums Leben gekommen waren. Rund 80 überwiegend junge Menschen wurden teils schwer verletzt. Viele sind mehr als fünf Wochen nach dem Drama mit schweren Verbrennungen und Rauchvergiftungen immer noch auf Intensivstationen. Bei dem Brand an der Gedenkstätte wurde in den frühen Morgenstunden nach Angaben der Polizei niemand verletzt. Zwar seien mehrere Gedenkobjekte beschädigt worden, aber «das Kondolenzbuch konnte erhalten werden», teilte sie mit. Der Wiederaufbau der Gedenkstätte sei im Gange.
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Brand an Crans-Montana-Gedenkort wohl durch Kerzen
Hunderte Kerzen und Briefe erinnern in Crans-Montana an die 41 Toten des Barbrands. Jetzt gab es am Gedenkort selbst ein Feuer. Was die Polizei dazu sagt.
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