Der Brand in einem früheren Jagdschloss der Familie Thurn und Taxis ist nicht absichtlich gelegt worden. Es gebe nach aktuellem Stand der Ermittlungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung, teilte die Polizei mit. Mögliche Ursachen würden weiter untersucht. Denkbar sind demnach eine fahrlässige Brandstiftung oder ein technischer Defekt. Zunächst hatte die «Mittelbayerische Zeitung» berichtet. Das Jagdschloss in Altenthann im Landkreis Regensburg, das von einem Golfclub genutzt wurde, brannte Anfang Oktober nachts nieder und wurde vollständig zerstört. Die Kripo übernahm die Ermittlungen. Um die Ursache für den Brand hatte es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen gegeben. Sogar der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hatte sich via «X» eingeschaltet. So war unter anderem ein angebliches Bekennerschreiben auf einem Internetportal aufgetaucht. Die Tat sei als Warnung an die «Großkapitalistin» Gloria Fürstin von Thurn und Taxis zu verstehen, hieß es darin. Der Absender forderte unter anderem die Enteignung des deutschen Adels. Wie die Polizei nun mitteilte, sind bislang «keine Zusammenhänge» zwischen dem Bekennerschreiben und dem Brand erkennbar.
Bildnachweis: © Lars Haubner/News5/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Brand in Jagdschloss - Polizei hat erste Ergebnisse
Ein Jagdschloss der Familie Thurn und Taxis geht in Flammen aus. Schnell wird Brandstiftung vermutet. Doch die Polizei kommt zu anderen Ermittlungsergebnissen.
Meistgelesene Artikel
- 3. Juni 2026
Pflegekind dauerhaft aufnehmen
Informationen und Seminare für Interessierte
Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Samstagmorgen (23.05.2026) gegen 09:40 Uhr an der Einmündung L 471/L 158 in Rheinbach
- 25. Mai 2026
A565: Nächtlicher Engpass
Rheinbrücke Bonn-Nord in Richtung Siegburg nur einspurig befahrbar
Neueste Artikel
Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind bei einer Gegendemo. Der Kampf um die Rechte für Lesben, Schwule, Transgender stößt weiterhin auf erbitterten Widerstand.
- 13. Juni 2026
Frau in Sydney bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
Eine junge Frau geht in Strandnähe Schwimmen. Dann, so beschreibt es ein Augenzeuge, ist am Ufer plötzlich ein erschütternder Schrei zu hören. Es ist ein Hai-Angriff.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Zehntausende feiern bei Südkoreas größter Pride-Parade, ebenso viele sind bei einer Gegendemo. Der Kampf um die Rechte für Lesben, Schwule, Transgender stößt weiterhin auf erbitterten Widerstand.
- 13. Juni 2026
Frau in Sydney bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
Eine junge Frau geht in Strandnähe Schwimmen. Dann, so beschreibt es ein Augenzeuge, ist am Ufer plötzlich ein erschütternder Schrei zu hören. Es ist ein Hai-Angriff.

