27. Oktober 2025 / Aus aller Welt

Brigitte Macron wehrt sich vor Gericht gegen Cybermobbing

Vor einem Gericht in Paris müssen sich zehn Personen wegen Cybermobbings gegen Brigitte Macron verantworten. Es geht um die Verschwörungserzählung, die First Lady sei als Mann geboren.

Brigitte Macron wehrt sich gerichtlich gegen Verschwörungserzählungen. (Archivbild)

Wegen Cybermobbings von Frankreichs First Lady Brigitte Macron stehen in Paris acht Männer und zwei Frauen vor Gericht. Den Angeklagten werden zahlreiche böswillige Äußerungen über das Geschlecht der Präsidentengattin sowie über den Altersunterschied zu Emmanuel Macron vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Dabei sei teils selbst von Pädophilie gesprochen worden.

Hintergrund ist die schon seit der Wahl von Macron ins Präsidentenamt 2017 in den sozialen Medien kursierende Verschwörungserzählung, wonach Brigitte Macron eine Transfrau sein und als Mann geboren worden sein soll. Die Macrons gingen dagegen schon früher gerichtlich vor.

Bis zu zwei Jahre Haft drohen

Für das Verfahren in Paris sind zwei Verhandlungstage angesetzt, die Beweisaufnahme soll am Dienstag enden. Ob das Urteil gegen die zehn Angeklagten im Alter von 41 bis 60 Jahren bereits dann oder zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen wird, konnte das Gericht noch nicht sagen. Brigitte Macron hatte im August 2024 Anzeige wegen Cybermobbings erstattet, woraufhin die Ermittler die Verdächtigen vorläufig festnahmen. Den Angeklagten drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Zu den Angeklagten gehören ein in Frankreich bekannter Verschwörungstheoretiker sowie eine Frau, die sich als Medium und Werbefachfrau ausgibt und deren X-Konto inzwischen gesperrt wurde. Sie wird als maßgeblich beteiligt an der Verbreitung des Gerüchts angesehen.


Bildnachweis: © Jonathan Brady/PA Wire/dpa
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