Cowboyhüte so weit das Auge reicht und Pferdegeruch: Was nach einer Ranch in Texas klingt, ist in Wirklichkeit die Messe Friedrichshafen. Dort kommen alle zwei Jahre Western-Fans zum Szene-Treff «Americana» zusammen. Aus ganz Deutschland zieht es Liebhaber von Karohemden und großen Gürtelschnallen zu dem Event in der Stadt am Bodensee. Seit Mittwoch sind die Messe-Tore geöffnet, erst am Sonntag schließen sie wieder. In dieser Zeit werden mehr als 50.000 Besucher erwartet. Mehr als 300 Aussteller aus 16 Nationen sind dabei. Großes Highlight sind die Reitshows. Dafür wurden 460 Pferde und 650 Rinder auf das zweitgrößte Messegelände Baden-Württembergs gebracht. Aber nicht nur das: Auch 700 Tonnen Sand, 100 Tonnen Waldboden und 40 Tonnen Heu mussten in die Hallen transportiert werden. Die Messe gilt als eines der wichtigsten Events für Western-Fans in Europa. Auf dem Gelände kann man es sich unter anderem in der Truck-Bar von Dirk Trautmann bequem machen. Es gibt auch einen Saloon, der den Namen einer ganz bekannten Western-Serie trägt: «Yellowstone». Western und Bodensee passe doch auch ganz gut zusammen, so der Münsterländer Trautmann. «So mit den Bergen - klar, im weitesten Sinne», sagt er lachend. Frankfurt mit seinen Hochhäusern wäre aus seiner Sicht wohl eine schlechtere Location für so eine Messe.
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Der Traum vom Wilden Westen am Bodensee
Mehr als 50.000 Besucher, 460 Pferde und eine Prise echtes Amerika: Western-Fans leben gerade ihren Wildwest-Traum - auf einer ganz besonderen Messe am Bodensee.
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