24. Februar 2026 / Aus aller Welt

Deutscher stirbt beim Surfen an der Algarve

Trotz schneller Hilfe eines Begleiters kann ein Surfer aus Deutschland, der an der Algarve-Küste in Not geriet, nicht gerettet werden. In der Nähe wird zudem weiterhin ein vermisster Tourist gesucht.

Der Unfall geschah circa 30 Kilometer nördlich des Cabo de São Vicente. (Archivbild)
Veröffentlicht am 24. Februar 2026 um 12:39 Uhr

Ein Deutscher ist beim Surfen an der Algarveküste tödlich verunglückt. Das Unglück habe sich am Strand Praia do Canal im Kreis Aljezur im Südwesten Portugals ereignet, teilte die Marine mit. Der 39-Jährige könnte beim Betreten des Wassers am Montagnachmittag ausgerutscht und gegen Felsen oder Steine gestoßen sein, bevor er in Not geriet, wie der TV-Sender CMTV und weitere Medien unter Berufung auf Augenzeugen berichteten. Nähere Informationen zum Opfer wurden zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben des Hafenkommandanten von Lagos und örtlichen Leiters der Seepolizei, Hugo da Guia, wurde der Surfer schon nach wenigen Minuten von einem Begleiter aus dem Wasser gezogen. Trotz Wiederbelebungsversuchen konnte der Mann aber nicht mehr gerettet werden. An dem Einsatz waren neben dem Rettungsdienst INEM auch Kräfte der Seepolizei sowie die freiwillige Feuerwehr von Aljezur beteiligt. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt.

An der Unglücksstelle wird ein Tourist vermisst

Der Deutsche sei vermutlich ertrunken und habe einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten, wie die Notärzte feststellten. Über die genaue Todesursache solle aber eine Obduktion Aufschluss geben, teilten die Behörden mit.

Der Unfall geschah nach portugiesischen Medienberichten in der Nähe jener Stelle, an der seit Donnerstag ein 20 Jahre alter Tourist aus Rumänien vermisst wird. Die Suche nach dem jungen Mann werde weiterhin im Rahmen der täglichen Patrouillen der nationalen Seebehörde fortgesetzt, so Hafenkommandant da Guia.


Bildnachweis: © Geraldine Friedrich/dpa-tmn
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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