20. Januar 2026 / Aus aller Welt

Deutscher Tourist bei Unwetter in den Anden Perus getötet

Die Andenregion in Peru ist gerade bei Naturfreunden und Abenteurern beliebt. In der Regenzeit kommt es aber auch zu schweren Gewittern. Nun kam ein deutscher Tourist bei einer Fahrradtour ums Leben.

Laut lokalen Medienberichten hatte sich der junge Mann während eines plötzlichen Unwetters in ein Zelt zurückgezogen und wurde dabei offenbar von einem Blitz getroffen.
Veröffentlicht am 20. Januar 2026 um 19:52 Uhr

Ein deutscher Tourist ist in der peruanischen Andenregion Áncash ums Leben gekommen. «Der Tourist wurde leblos aufgefunden, mutmaßlich infolge eines Blitzschlags aufgrund intensiver Regenfälle», teilte die Touristenpolizei in Peru mit.

Der 29-Jährige war demnach mit dem Fahrrad am Samstag von Huaraz aus aufgebrochen, einer Stadt in den nördlichen Anden Perus, rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima. Er habe in Richtung der Laguna de Conococha fahren wollen, einem Hochlandsee zwischen Lima und Huaraz. Nachdem der Deutsche mehr als einen Tag als vermisst gegolten hatte, starteten Polizei und Rettungskräfte eine Suchaktion.

Laut lokalen Medienberichten hatte sich der junge Mann während eines plötzlichen Unwetters in ein Zelt zurückgezogen und wurde dabei offenbar von einem Blitz getroffen. Die Staatsanwaltschaft untersucht die genauen Umstände seines Todes.

Andenregion bei Abenteuertouristen beliebt

Die Region um Huaraz gilt als Zentrum für Bergsport und Abenteuertourismus in Peru. In der aktuellen Regenzeit kommt es dort regelmäßig zu schweren Unwettern mit Gewittern und starkem Niederschlag.


Bildnachweis: © ---/Policía de Turismo de Huaraz/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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