20. Februar 2026 / Aus aller Welt

Dominikanische Republik: Falco mit Denkmal geehrt

Im dominikanischen Puerto Plata verunglückte Falco 1998 tödlich. Nun wird sein Vermächtnis mit Obelisk, Grußbotschaften und Live-Musik geehrt - am Tag, an dem er 69 Jahre alt geworden wäre.

Mit Hits wie «Der Kommissar» und «Rock Me Amadeus» wurde Falco international bekannt. (Archivbild)
Veröffentlicht am 20. Februar 2026 um 03:30 Uhr

Fast 30 Jahre nach Falcos tödlichem Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik ist an der Unglücksstelle ein Denkmal für den österreichischen Popstar enthüllt worden. Die Gedenkstätte bei Puerto Plata in dem Karibikstaat besteht aus einem Obelisken und einer Glasplatte mit dem Konterfei des Musikers. 

«Das Denkmal, das heute enthüllt wird, ist angelehnt an das Grabmal am Wiener Zentralfriedhof», sagte der Mitgründer der Falco Privatstiftung, Ronald Seunig, in einer Videobotschaft, die bei der Einweihung übertragen wurde. An der Stelle, an der das von der Stiftung errichtete Memorial steht, verunglückte Falco am 6. Februar 1998 tödlich, als er vom Parkplatz eines Lokals fuhr und mit einem vorbeifahrenden Reisebus zusammenprallte.

Lieder von Falco wurden am Straßenrand gesungen

Auf der Veranstaltung direkt am Straßenrand wurden Grußbotschaften und Live-Musik vorgetragen. Sängerin Carmen interpretierte Falcos Lieder sowie den offiziellen Geburtstagssong «Happy Birthday, Falco» - genau an dem Tag, an dem Falco seinen 69. Geburtstag gefeiert hätte.

Der in Wien geborene Musiker, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, eroberte 1986 als erster deutschsprachiger Sänger Platz eins der US-Charts mit seinem «Amadeus»-Welthit. Zuvor war ihm mit «Der Kommissar» sein erster großer internationaler Erfolg gelungen. In den Schlagzeilen blieb er später vor allem mit allerlei Affären präsent. Zuletzt hatte er in der Dominikanischen Republik gelebt. Falco wurde 40 Jahre alt.


Bildnachweis: © Herbert Pfarrhofer/APA/epa/dpa
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