Ein Mann soll drei Frauen in der Pariser Metro mit einer Stichwaffe verletzt haben. Er griff «ohne erkennbaren Grund» an, wie das französische Innenministerium mitteilte. Der Verdächtige sei zunächst geflohen und schließlich im Großraum von Paris festgenommen worden, bestätigte auch der Polizeipräfekt von Paris in einem Beitrag auf der Plattform X. Die Frauen wurden den Angaben nach leicht verletzt und von Rettungskräften versorgt. Die Angriffe ereigneten sich Medienberichten zufolge an zentralen Stationen der Metro-Linie 3 in der französischen Hauptstadt, unter anderem an der Station der Pariser Oper. Der Mann zielte der Mitteilung des Innenministeriums zufolge bei der ersten Frau auf ihren Rücken, das zweite Opfer attackierte er wenige Minuten danach im Bereich der Beine. Die dritte Frau wurde später am Rücken verletzt. Der bereits polizeibekannte Verdächtige sei dank Aufnahmen aus Überwachungskameras ausfindig gemacht worden, so das Innenministerium weiter. Französischen Medien zufolge habe auch der Standort seines Handys dabei eine Rolle gespielt. Den Berichten zufolge ist der Mann 25 Jahre alt. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez gratulierte in einem Beitrag auf X den Ermittlern, die den Verdächtigen «insbesondere dank des Netzwerks von Überwachungskameras und ihrer außergewöhnlichen Kenntnis der Gegend» festnehmen konnten.
Bildnachweis: © Patrick Seeger/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drei Frauen in Pariser Metro mit Stichwaffe verletzt
Schock während der Metro-Fahrt: Mitten in Paris verletzt ein Mann drei Frauen mit einer Stichwaffe.
Meistgelesene Artikel
Hinweise erbeten
Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis kommt es im Mai und Juni 2026 aufgrund der Feiertage zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr
- 10. Mai 2026
Benefizkonzert in Meckenheim
MAM live rockt BAP für „Wir für Inklusion“
Neueste Artikel
- 8. Juni 2026
Hauseinsturz in Görlitz: Buntmetalldiebe im Verdacht
Drei Tote, Trümmerberge und nun zwei Festnahmen: In Görlitz sucht die Polizei weiter nach Hinweisen und setzt 5.000 Euro Belohnung aus. Was bisher bekannt ist.
Erneut bebt am Pazifischen Feuerring die Erde. Die Behörden auf den Philippinen und in Indonesien warnen vor einem Tsunami - und rufen die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Juni 2026
Hauseinsturz in Görlitz: Buntmetalldiebe im Verdacht
Drei Tote, Trümmerberge und nun zwei Festnahmen: In Görlitz sucht die Polizei weiter nach Hinweisen und setzt 5.000 Euro Belohnung aus. Was bisher bekannt ist.
Erneut bebt am Pazifischen Feuerring die Erde. Die Behörden auf den Philippinen und in Indonesien warnen vor einem Tsunami - und rufen die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

