Bei Schüssen im Zentrum der schwedischen Universitätsstadt Uppsala sind drei Menschen getötet worden. Das teilte die Polizei der nördlich von Stockholm liegenden Stadt mit. Hintergründe des Vorfalls blieben am Abend zunächst unklar. Identifiziert waren die Getöteten zu dem Zeitpunkt noch nicht. Die Polizei leitete Mordermittlungen ein. Die Beamten sperrten das Gebiet großräumig ab. Es seien mehrere Notrufe eingegangen. Laut schwedischem Rundfunk wurde der Bahnverkehr am Abend vorübergehend eingestellt. Berichten zufolge soll ein maskierter Mann nach der Tat auf einem E-Scooter geflohen sein. Festgenommen wurde bislang niemand. Schweden ringt seit Jahren mit kriminellen Gangs, die immer wieder für tödliche Schüsse und vorsätzliche Explosionen verantwortlich sind. Bei einer ganzen Reihe unterschiedlicher Bandenkonflikte geht es um die Machthoheit im lokalen Drogengeschäft, um Einschüchterung und um Erpressung von Unternehmen und Privatpersonen. Für die Taten rekrutieren die Banden oft minderjährige Teenager. Nach früheren Schätzungen der Polizei sollen mehr als 60.000 Menschen in dem skandinavischen Elf-Millionen-Einwohnerland Verbindungen zu kriminellen Banden haben. In Uppsala waren erst im vergangenen Jahr zwei junge Männer im Zusammenhang mit der grassierenden Bandenkriminalität wegen des Mordes an der Mutter eines hochrangigen Bandenmitglieds verurteilt worden.Schweden hat ein Problem mit Bandenkriminalität
Bildnachweis: © Fredrik Sandberg/TT News Agency/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drei Tote nach Schüssen in Schweden
Schüsse sind im bandengeplagten Schweden längst keine Seltenheit mehr. Im schwedischen Uppsala sterben nun drei Menschen bei einer solchen Tat. Die Hintergründe? Wieder einmal völlig unklar.
Meistgelesene Artikel
Zum Abschluss der Karnevals‑Session bietet unser Partner PICSAS – das Fotostudio aus Rheinbach – ein exklusives Highlight
- 7. Februar 2026
Geänderte Öffnungszeiten
Badevergnügen über die Karnevalstage
- 9. Februar 2026
Polizeieinsatz nach Alarmauslösung
Mögliche Gefahrenlage nicht bestätigt
Neueste Artikel
Raketen am Himmel, eine Nacht in der Tiefgarage, gesperrte Flugräume: Der erste Nahost-Evakuierungsflug der Regierung ist in Frankfurt gelandet. Diese Erlebnisse haben Passagiere im Gepäck.
- 5. März 2026
Amtsblatt KW 10 veröffentlicht
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Meckenheim
Weitere Artikel derselben Kategorie
Raketen am Himmel, eine Nacht in der Tiefgarage, gesperrte Flugräume: Der erste Nahost-Evakuierungsflug der Regierung ist in Frankfurt gelandet. Diese Erlebnisse haben Passagiere im Gepäck.
Helene Fischer zeigt sich zum Frauentag mit ihrer eigenen Barbie-Puppe. In einer Talkshow spricht sie außerdem über ihr Leben zwischen Baby und Open-Air-Shows.

