5. April 2026 / Aus aller Welt

E-Zigarette löst in 3.000 Metern Höhe Brand aus

Die Behörden warnen seit langem vor den Risiken von Lithium-Ionen-Akkus in der Luftfahrt. Ein Zwischenfall auf einem Flug von England nach Portugal zeigt, wie real die Gefahr ist.

Verletzht wurde bei dem Zwischenfall niemand. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 5. April 2026 um 16:30 Uhr

 Eine E-Zigarette im Handgepäck hat auf einem Flug von London-Gatwick nach Porto beinahe einen Zwischenfall mit schwerwiegenden Folgen ausgelöst. Das Gerät sei kurz nach dem Start der Maschine der portugiesischen Fluggesellschaft TAP in Brand geraten, teilte die zuständige Behörde GPIAAF in Lissabon mit. Als Rauch aus dem Gepäckfach drang, kehrte das Flugzeug sofort um und landete 14 Minuten nach dem Abheben wieder sicher in Gatwick. Der Zwischenfall habe sich am 8. Februar ereignet, hieß es.

Wie aus dem offiziellen Bericht hervorgeht, bemerkte die Kabinenbesatzung in rund 3.000 Metern Höhe starken Brandgeruch im hinteren Teil des Flugzeugs vom Typ Airbus A320. Mehrere besorgte Passagiere seien daraufhin aufgestanden und hätten in der angespannten Situation zeitweise den Gang blockiert. Der Crew gelang es dennoch, das brennende Handgepäck zu erreichen und die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen.

Verletzt wurde niemand. Nach einer Sicherheitsüberprüfung setzte die Maschine mit 180 Sitzplätzen und sechs Crewmitgliedern den Flug nach Porto später fort, heißt es in dem Bericht von GPIAAF, der für Untersuchungen von Unfällen im Luft- und Bahnverkehr in Portugal zuständigen Behörde. Portugiesische Medien betonten, der Vorfall unterstreiche die Risiken von Lithium-Ionen-Akkus in elektronischen Geräten an Bord.


Bildnachweis: © Silas Stein/dpa
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