Ein langes Sonnenbad auf der Parkbank, volle Cafés und ausgedehnte Spaziergänge: Sonne satt mit angenehmen Temperaturen hat viele Menschen am Sonntag an die frische Luft gelockt. Vielerorts sonnten sich Spaziergänger an Seen und Flüssen - zum Beispiel am Elbstrand in Hamburg. Die Natur zeigt die ersten bunten Frühlingsboten wie Krokusse und Gänseblümchen. Bootsverleiher starteten in die Saison. Auf dem Großen Wannsee in Berlin waren Wassersportler und Fahrgastschiffe unterwegs. Allein manchem Allergiker machte das Wetter zu schaffen. Laut Pollenflug-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) galt vor allem für einige Regionen in der Mitte eine mittlere Belastung. Mit dem sonnigen und milden Frühlingswetter ist in der neuen Woche allerdings vorerst Schluss. Das verantwortliche Hochdruckgebiet Ingeborg zieht ab und macht Tiefausläufern aus Südwesten Platz, wie Meteorologe Felix Dietzsch vom DWD in Offenbach sagt. «Mit täglichen Höchstwerten von meist zwischen 6 und 13 Grad wird es aber nicht übermäßig kalt.» Und auch nachts sinken die Temperaturen nur noch vereinzelt unter minus zwei Grad. Am Montag hält es sich das schöne Wetter aber noch im Norden und Nordosten. Mit bis zu 18 Grad erwartet der Wetterdienst die höchsten Temperaturen in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Südlich der Donau kann es schon am frühen Montagmorgen regnen, später auch weiter nördlich an Main und Mosel. Dichte Wolken verdecken im übrigen Deutschland die Sonne immer wieder. Starke Bewölkung und trüber Nebel machen sich am Dienstagmorgen in ganz Deutschland breit. Vor allem am Nachmittag regnet es stellenweise. Auch kurze Gewitter im Südwesten sind möglich. Die Temperaturen erreichen in der Nordwesthälfte maximal 11, im übrigen Land noch 16 Grad.
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Ein langes Sonnenbad vor dem Wetterumschwung
Frühlingshafte Temperaturen ziehen viele Menschen in die Natur. Nach den Wintermonaten ist die Sehnsucht nach Sonne groß. Doch damit ist bald schon wieder Schluss.
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