Wenige Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Osten des Landes hat in Afghanistan erneut die Erde heftig gebebt. Nach Angaben des Europäisch-Mediterrane Seismologische Zentrums (EMSC) hatte das Erdbeben eine Stärke von 5,6 und ereignete sich am Abend in der Nähe von Dschalalabad in einer Tiefe von zehn Kilometern. Das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam gab die Stärke mit 6,3 an. Medienberichten zufolge waren die Erschütterungen auch in den Nachbarländern Indien und Pakistan zu spüren. Angaben über Opfer und Schäden lagen noch nicht vor. Die Region war bereits von dem schweren Erdbeben in der Nacht zu Montag betroffen. Es liefen immer noch Rettungsarbeiten. Die regierenden Taliban und der afghanische rote Halbmond sprachen letzten Angaben zufolge von rund 2.200 Toten und mehr als 3.600 Verletzten. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das erste Erdbeben eine Stärke von 6,0 und ereignete sich in einer Tiefe von acht Kilometern. Viele der betroffenen Gebiete sind laut Hilfsorganisationen nur schwer zugänglich, das erschwere die Nothilfe und die Bergung von Opfern. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, seien ganze Familien unter den Trümmern begaben worden. Tausende Häuser seien zerstört.Opferzahl steigt weiter
Bildnachweis: © Li Ang/XinHua/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Erneut starkes Erdbeben in Afghanistan
In Afghanistan bebt die Erde weiter. Nach zahlreichen Nachbeben kam es nun auch zu besonders schweren Erschütterungen.
Meistgelesene Artikel
- 3. Juni 2026
Pflegekind dauerhaft aufnehmen
Informationen und Seminare für Interessierte
- 25. Mai 2026
A565: Nächtlicher Engpass
Rheinbrücke Bonn-Nord in Richtung Siegburg nur einspurig befahrbar
Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Samstagmorgen (23.05.2026) gegen 09:40 Uhr an der Einmündung L 471/L 158 in Rheinbach
Neueste Artikel
Vier Mädchen werden in Halle Opfer einer mutmaßlichen Vergewaltigung. Täter und Opfer sind noch jung, einer der mutmaßlich Beteiligten ist sogar noch ein Kind.
- 14. Juni 2026
Drei Tschechen sterben bei Schiffsunglück auf der Adria
Nach dem Zusammenstoß eines Passagierschiffs mit einer Segeljacht vor Split werden drei Todesopfer bestätigt, ein weiterer Passagier wird vermisst.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Vier Mädchen werden in Halle Opfer einer mutmaßlichen Vergewaltigung. Täter und Opfer sind noch jung, einer der mutmaßlich Beteiligten ist sogar noch ein Kind.
- 14. Juni 2026
Drei Tschechen sterben bei Schiffsunglück auf der Adria
Nach dem Zusammenstoß eines Passagierschiffs mit einer Segeljacht vor Split werden drei Todesopfer bestätigt, ein weiterer Passagier wird vermisst.

