Im Prozess gegen Sean Combs wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten hat ein Ex-Mitarbeiter des früheren Rap-Superstars von der Organisation von Sex-Veranstaltungen in Hotels berichtet. Diese Veranstaltungen seien für den Musiker «wie eine Flucht» gewesen, sagte Brendan Paul vor Gericht in New York, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Zur Vorbereitung habe er unter anderem Baby-Öl, Alkohol, Toilettenartikel, Laken und Handtücher sowie häufig auch Drogen für die Hotelzimmer organisiert. Danach seien die Zimmer in «Unordnung» gewesen und er habe sie «aus hygienischen Gründen» mit Handschuhen aufgeräumt. An einem vorherigen Prozesstag war allerdings auch bereits bekannt geworden, dass Combs häufiger für an den Hotelzimmern entstandene Schäden bezahlen musste. Zuvor hatten bereits mehrere Zeugen und Zeuginnen in dem Prozess von mehrtägigen Sex-Veranstaltungen mit Drogen in Hotels berichtet, die der Rapper organisiert habe. Mehrere Frauen werfen ihm unter anderem vor, sie zur Teilnahme daran gezwungen zu haben. Der 55 Jahre alte Musiker wird des Sexhandels, organisierter Kriminalität und weiterer Straftaten beschuldigt. Der Rapper bestreitet sämtliche Anschuldigungen und plädierte auf nicht schuldig. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.Combs droht lebenslange Haftstrafe
Bildnachweis: © Elizabeth Williams/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ex-Mitarbeiter: Combs' Sex-Veranstaltungen waren «Flucht»
In New York läuft der Prozess gegen Sean Combs wegen Anschuldigungen von Sexualstraftaten. Ein Ex-Mitarbeiter sagt aus, wie Sex-Veranstaltungen für den Rapper organisiert wurden.
Meistgelesene Artikel
Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis kommt es im Mai und Juni 2026 aufgrund der Feiertage zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr
- 10. Mai 2026
Benefizkonzert in Meckenheim
MAM live rockt BAP für „Wir für Inklusion“
- 11. Mai 2026
Herzlich willkommen, Autohaus Nossmann
Neuer Partner in der Meckenheim App: Autohaus Nossmann
Neueste Artikel
Der Blackout in Reutlingen betrifft Zehntausende Menschen und ein Krankenhaus. Ermittler prüfen, ob ein Brandbeschleuniger im Spiel war.
Panik auf Mindanao: Häuser stürzen ein, Risse in den Straßen tun sich auf. Es gibt Tote und Verletzte - und stundenlang eine Tsunami-Warnung. Was Augenzeugen über die dramatischen Minuten berichten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Der Blackout in Reutlingen betrifft Zehntausende Menschen und ein Krankenhaus. Ermittler prüfen, ob ein Brandbeschleuniger im Spiel war.
Panik auf Mindanao: Häuser stürzen ein, Risse in den Straßen tun sich auf. Es gibt Tote und Verletzte - und stundenlang eine Tsunami-Warnung. Was Augenzeugen über die dramatischen Minuten berichten.

