Im Süden Frankreichs wütet ein großes Feuer. Mehr als 5.000 Hektar Land und Vegetation fielen den Flammen zum Opfer, wie die örtliche Präfektur am späten Abend mitteilte. Die Brandentwicklung sei ungünstig. Oberst Alexandre Jouassard vom Zivilschutz sprach im Sender BFMTV davon, dass sich das in Ribaute ausgebrochene Feuer mit ungewohnter Geschwindigkeit ausbreite. Vermutlich werde der Brand nicht mehr am Abend gelöscht werden. Mehr als 1.200 Feuerwehrleute kämpfen gegen das Feuer an, das von starkem Wind angefacht wird. Zwei Menschen wurden bei dem Brand der Präfektur zufolge verletzt. Einer von ihnen erlitt schwere Verbrennungen. Mehrere Gemeinden in der Nähe von Ribaute, das etwa zwischen Carcassonne und Narbonne liegt, wurden dem Sender BMFTV zufolge sicherheitshalber evakuiert. Auch ein Campingplatz wurde geräumt, berichtete der Sender France Info. Zahlreiche Straßen waren wegen des Brandes gesperrt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb auf X zu dem großen Brand: «Alle Mittel der Nation sind mobilisiert.» Die Bevölkerung rief der Staatschef zu großer Vorsicht auf.
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Großer Vegetationsbrand wütet in Südfrankreich
Ein großflächiger Brand breitet sich im Süden Frankreichs rasch aus. Mehr als 1.000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Wind erschwert ihre Arbeit.
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