13. November 2025 / Aus aller Welt

Horror in Italien: Mutter tötet neunjährigen Sohn

Die Eltern leben getrennt, das Kind kommt abends nicht zum Vater zurück. Daraufhin schaltet er die Polizei ein. Die Beamten machen eine grausame Entdeckung.

In Italien tötete eine Frau ihren neun Jahre alten Sohn mit einem Messer. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 13. November 2025 um 17:57 Uhr

In Italien sorgt der grausame Tod eines Kindes für Schlagzeilen: Der neunjährige Junge wurde von seiner eigenen Mutter in der norditalienischen Stadt Muggia mit einem Küchenmesser getötet, wie die Polizei mitteilte. Die 55 Jahre alte Frau und der Vater lebten getrennt. Das Sorgerecht für den Viertklässler hatte der Vater. Der Junge durfte seine Mutter aber besuchen. Die Frau, die sich nach Medienberichten in psychiatrischer Behandlung befindet, sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Tat wurde entdeckt, nachdem der 58 Jahre alte Vater Alarm geschlagen hatte: Eigentlich hätte der Junge am Mittwochabend bis 21.00 Uhr wieder bei ihm zurück sein sollen. Der Termin verstrich jedoch, ohne dass das Kind auftauchte. Am Telefon antwortete die Mutter nicht. Daraufhin schaltete der Vater die Polizei an. Die Leiche des Jungen wurde dann mit schweren Schnittverletzungen im Badezimmer entdeckt.

Bürgermeister: Familie von Sozialdienst betreut

Der Bürgermeister der 13.000-Einwohner-Stadt in der Nähe von Triest, Paolo Polidori, berichtete, dass die Familie vom Sozialdienst betreut worden sei. Nichts habe jedoch darauf hingedeutet, «dass so etwas geschehen könnte». Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete hingegen unter Berufung auf die Ermittler, dass die Frau bis vor kurzem ihr Kind nur in Begleitung von Sozialarbeitern sehen durfte. Erst seit wenigen Tagen habe sie mit ihm allein sein dürfen.

Die Frau fügte sich nach Angaben der Rettungsdienste mit dem Messer auch selbst einige Schnittverletzungen zu. Sie wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Inzwischen sitzt sie im Gefängnis. Die Stadt gedachte des getöteten Jungen mittags mit einer Schweigeminute.


Bildnachweis: © Christoph Sator/dpa
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