In Italien drohen bei der illegalen Entsorgung von Müll aus dem Auto künftig drastische Strafen. Im Extremfall kann es nach einer ab Samstag in Kraft tretenden Verordnung bis zu 18.000 Euro kosten, wenn Autofahrer einen Müllsack aus dem Fenster ihres Fahrzeugs einfach auf die Straße oder an den Straßenrand werfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Auto steht oder fährt. Bei Taschentüchern, Plastikflaschen oder Zigarettenkippen werden bereits bis zu 1.188 Euro fällig. Falls Autofahrer ihren Müll in einem Naturschutzgebiet oder einer anderweitig geschützten Umgebung wegwerfen, sind auch der Entzug des Führerscheins und Gefängnisstrafen möglich. Zudem müssen die Verursacher nicht mehr wie früher von der Polizei auf frischer Tat ertappt und angehalten werden. Künftig reicht es bereits aus, wenn die Tat über eine der in Italien zahlreich vorhandenen Überwachungskameras aufgezeichnet wird. In Italien wird vielfach Müll einfach auf die Straße gekippt - sowohl innerhalb von Städten als auch auf Landstraßen und Autobahnen. An manchen Straßen, auch in Gebieten mit viel Fremdenverkehr, sieht es aus wie auf einer Deponie. Die neue Regelung gilt auch für ausländische Urlauber.Dreck an vielen Straßen
Bildnachweis: © Paul Zinken/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Italien droht mit drastischen Strafen für Müll aus dem Auto
Die Plastikflasche oder die Zigarette einfach aus dem Fenster werfen? Das kann in Italien nun richtig teuer werden. Im Extremfall werden bis zu 18.000 Euro fällig - auch bei ausländischen Urlaubern.
Meistgelesene Artikel
- 20. Dezember 2025
Grußwort des Bürgermeisters
Grußwort von Bürgermeister Sven Schnieber zum Jahreswechsel
- 22. Dezember 2025
23. Türchen: Meckenheim App
Die Tasse für den Morgenkaffee
- 24. Dezember 2025
Kleine Tüten bereiten große Freude
Bürgermeister Sven Schnieber verteilt süßen Nikolausgruß
Neueste Artikel
- 18. Januar 2026
Acht Lawinen-Tote in Österreich - Kopfschütteln bei Rettern
Das Wetter war prächtig. Die Warnungen vor der heiklen Lawinen-Situation zeigten wohl auch deshalb keine Wirkung. Unter den Toten sind auch Tourenführer, die auf Weiterbildung waren.
- 18. Januar 2026
Nach Nebel kommt die Sonne
Nachts wird es frostig. Tagsüber zeigt sich zunehmend die Sonne. In manchen Regionen bleibt der Nebel jedoch zäh.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Januar 2026
Acht Lawinen-Tote in Österreich - Kopfschütteln bei Rettern
Das Wetter war prächtig. Die Warnungen vor der heiklen Lawinen-Situation zeigten wohl auch deshalb keine Wirkung. Unter den Toten sind auch Tourenführer, die auf Weiterbildung waren.
- 18. Januar 2026
Nach Nebel kommt die Sonne
Nachts wird es frostig. Tagsüber zeigt sich zunehmend die Sonne. In manchen Regionen bleibt der Nebel jedoch zäh.

