24. März 2026 / Aus aller Welt

Japans Affen-Star Punch wächst und gedeiht

Millionen lieben Punch: Der kleine Affe in Japan - einst verstoßen - sorgt mit einer neuen Freundschaft und süßen Szenen weiter für Begeisterung. Und kräftigen Appetit scheint er auch zu haben.

Aus Punch ist ein kleiner Rabauke geworden. (Archivbild)
Veröffentlicht am 24. März 2026 um 09:21 Uhr

Das zum Internetstar avancierte Affenbaby Punch entwickelt sich allem Anschein nach prächtig. Punch sei ein kleiner Rabauke geworden, er bewege sich viel, ließ der Ichikawa City Zoo nahe Japans Hauptstadt Tokio dieser Tage Punchs riesige Fan-Gemeinde auf X wissen. Berühmt geworden war Punch vor kurzem durch Aufnahmen aus dem Zoo, die zeigten, wie er nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen wurde und Trost bei einem Spielzeug-Orang-Utan fand. 

Nun folge er in dem kleinen Affengehege in letzter Zeit öfter einem älteren Tier, an das er sich anschmiege, teilte der Zoo mit. Ob es sich dabei um Punchs «neue Freundin» handelt, wie in sozialen Medien zu lesen ist, wollte ein Sprecher des Zoos auf Anfrage zwar nicht bestätigen. Man werde weder zum Geschlecht etwas veröffentlichen, noch die Affen benennen, mit denen Punch agiere. Aber egal, ob es sich nun um ein Weibchen oder um ein Männchen handelt: Beide verstünden sich prima, schreibt der Zoo. 

Punch frisst wie ein Scheunendrescher

Punch schaue in letzter Zeit öfter in dieselbe Richtung wie das andere Tier, folge ihm und schmiege sich an. «Es gibt immer mehr Szenen, bei denen man unwillkürlich lächeln muss», hieß es auf X und dazu die freudige Botschaft an alle Punch-Fans, dass er mal wieder wie ein Scheunendrescher gefressen habe. Millionen werden sich noch an die frühen herzzerreißenden Aufnahmen erinnern, als der kleine Punch von den anderen Makaken weggestoßen wurde, bevor er hinter einen Felsen rannte und sich an sein Stofftier klammerte. 

Seither nehmen Millionen zu Tränen gerührte Menschen in aller Welt Anteil am Schicksal des kleinen Japanmakaken, der im Juli vergangenen Jahres zur Welt gekommen war. In unzähligen Memes wurde er zum Sinnbild für die Krisen unserer Zeit, für Vereinsamung, aber auch für Widerstandskraft gemacht.


Bildnachweis: © Hiro Komae/AP/dpa
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