Südlich von Paris können Menschen ab sofort mit der Seilbahn Richtung Stadt pendeln. Das neue Verkehrsmittel ist dem Betreiber Île de France Mobilités zufolge mit 4,5 Kilometern Strecke die längste urbane Seilbahn in Europa. Das südfranzösische Toulouse verfügt über eine 3 Kilometer lange Seilbahn. Am Hafen von Barcelona und in London können Besucher und Einheimische auf 1,3 und rund 1 Kilometern Strecke über die Stadt schweben. In den Bergen gibt es in Europa bereits Seilbahnen, die ähnlich lang sind wie die neue Linie bei Paris. In anderen Regionen gibt es auch deutlich längere städtische Seilbahnen. Bekannt sind etwa die Seilbahnnetze im bolivianischen La Paz und im kolumbianischen Medellín. Die neue Linie bei Paris verfügt über fünf Stationen. Sie soll die Anwohnerinnen und Anwohner mehrerer Gemeinden an das städtische Pariser Metronetz anbinden. Täglich werden 11.000 Fahrgäste erwartet, pro Kabine gibt es zehn Sitzplätze. Vom Start- bis zum Endbahnhof dauert die Fahrt rund 18 Minuten. Dem Betreiber zufolge benötigt der Bus 40 Minuten für den Weg. Für das 138 Millionen teure Projekt hatte man sich demnach entschieden, weil die Gegend mit Last- und Schnellzuglinien durchzogen ist und die Verkehrsachsen überlastet sind.
Bildnachweis: © Thomas Samson/AFP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kilometerlange Seilbahn eröffnet bei Paris
Metro, Straßenbahn, Busse und jetzt auch eine Seilbahn: Der Nahverkehr um Paris bekommt ein neues Highlight. Pendler aus einigen Gemeinden können nun Richtung Paris schweben.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 23. April 2026
Herzlich willkommen, Heinz Samulewitz & Söhne GmbH
Grabmale Samulewitz aus Rheinbach steht für meisterhaftes Steinmetzhandwerk und individuelle Gestaltung mit Herz und Verstand
- 24. April 2026
Warnmeldung der Bonner Polizei vor Telefonbetrügern
Maschen "Falsche Bankmitarbeiter" und "Schockanruf" führten zu Vermögensschäden
Neueste Artikel
228 Menschen starben 2009 beim Absturz von Flug AF 447. Nun urteilt ein Gericht: Air France und Airbus sind für Unglück und Schadenersatz verantwortlich. Auch deutsche Angehörige sind erleichtert.
Dänische Behörden wollten den Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals von der Insel Anholt aufs Festland bugsieren. Doch ein erster Versuch ging schief. Wie es mit dem Tier nun weitergehen soll.
Weitere Artikel derselben Kategorie
228 Menschen starben 2009 beim Absturz von Flug AF 447. Nun urteilt ein Gericht: Air France und Airbus sind für Unglück und Schadenersatz verantwortlich. Auch deutsche Angehörige sind erleichtert.
Dänische Behörden wollten den Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals von der Insel Anholt aufs Festland bugsieren. Doch ein erster Versuch ging schief. Wie es mit dem Tier nun weitergehen soll.

