11. Januar 2026 / Aus aller Welt

Knapp jedes dritte Haustier darf im Bett schlafen

Körbchen, Sofa oder Bett? In Deutschland teilen einige Haustierbesitzer den Schlafplatz mit Hund und Katze. Was dabei laut Experten wichtig ist.

Die Mehrheit der Haustiere schläft laut Umfrage in einem eigenen Körbchen. (Archivbild)
Veröffentlicht am 11. Januar 2026 um 08:36 Uhr

Kuscheln mit dem Haustier im eigenen Bett: In Deutschland dürfen laut einer Umfrage knapp ein Drittel der Haustiere bei Herrchen und Frauchen mit im Bett schlafen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Dabei wurden auch Teilnehmer in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien befragt. So gaben mit 29 Prozent in Deutschland die meisten Haustierbesitzer an, ihren Schlafplatz mit ihrem Vierbeiner zu teilen. Im Ländervergleich am wenigsten sind es hingegen mit etwa einem Fünftel in der Schweiz. 

Mit 52 Prozent schlafen die meisten tierischen Mitbewohner jedoch in ihrem eigenen Körbchen oder Käfig, wie die Befragten in Deutschland angaben. Außerdem machen es sich einige Tiere demnach auch auf dem Sofa zum Schlafen bequem (27 Prozent). «Dort, wo es will», gaben zudem 18 Prozent der Befragten hierzulande an.

Bei der repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag des Onlinehändlers Galaxus wurden in Deutschland 1.041 Menschen zwischen 15 und 79 Jahren befragt.

Tierschutzbund: Mit Hund und Katze «in der Regel kein Problem» 

Der Tierschutzbund sieht in dem Teilen des Betts mit den Haustieren grundsätzlich kein Problem. «Es ist weder besonders schädlich noch besonders vorteilhaft für das Tier, im Bett zu schlafen – es bleibt eine individuelle Wahl», teilte eine Sprecherin mit. 

«Bei Hunden und Katzen stellt das Schlafen im eigenen Bett in der Regel kein Problem dar.» Wichtig sei nur, dass hygienische Bedingungen wie die regelmäßige Entwurmung gegeben sind und das Tier frei von Zecken und Flöhen ist. 

Kleinere Tiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen gehörten hingegen «unter keinen Umständen» ins Bett, da sie im Schlaf erdrückt werden könnten. «Sie sind keine Kuscheltiere», sagte die Sprecherin. Zudem bräuchten sie den Kontakt zu ihren Artgenossen und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten in ihrem Gehege.


Bildnachweis: © picture alliance / Nicolas Armer/dpa
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