Vier Jahre nach dem Verschwinden eines deutschen Berghirten an der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich sind Überreste des Toten entdeckt worden. Ein DNA-Abgleich des Knochenfundes habe Gewissheit gebracht, teilte die österreichische Polizei mit. Der Hirte stammte nach Polizei-Angaben aus Stuttgart und hatte auf einer Schweizer Alm gearbeitet. Im September 2021 war der damals 58-Jährige im Rätikon als vermisst gemeldet worden. Diese Gebirgsgruppe erstreckt sich vom Schweizer Kanton Graubünden bis ins österreichische Bundesland Vorarlberg. Im vergangenen Juli fand ein Wanderer im Rätikon einen alten Bergschuh auf dem etwa 2.300 Meter hohen Verajoch in der Nähe der österreichischen Gemeinde Vandans. In der Nähe dieses Bergsattels wurden auf einem felsigen Abhang danach weitere Überreste und persönliche Gegenstände sichergestellt. Mittels der DNA-Analyse wurde festgestellt, dass es sich um den Vermissten handelt. Die Polizei gehe davon aus, dass der Mann abgestürzt sei, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. In dem Gebiet, in dem nun die Überreste gefunden wurden, hatten Bergrettung und Alpinpolizei bereits vor vier Jahren erfolglos gesucht. Der Einsatz war nach einigen Wochen abgebrochen worden. Es handle sich um unübersichtliches Gelände mit schroffen Felsen und vielen Spalten, erklärte ein Vertreter der Bergrettung von Vandans der dpa.Fund auf 2.300 Meter Höhe
Nach Angaben der Bergrettung war der Mann im September 2021 zu einer Wanderung in dem Grenzgebiet aufgebrochen, nachdem das Vieh zu Ende der Almsaison ins Tal getrieben worden war.
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Knochenfund in den Alpen: Jahrelang vermisster Deutscher tot
Ein Wanderer entdeckt einen alten Bergschuh. Wenig später werden auch menschliche Überreste gefunden. Sie führen zu einem Hirten aus Baden-Württemberg.
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