3. Mai 2026 / Aus aller Welt

Kriegsrelikt explodiert unter Lagerfeuer - Kinder verletzt

Rätselhafter Vorfall in Österreich: Wie kam die Munition in das Feuer? Und warum wurde eine Granate in einer weiteren Feuerstelle gefunden?

Ermittler müssen noch klären, wie die Kriegsmunition in die Feuerstellen gelangte.
Veröffentlicht am 3. Mai 2026 um 18:13 Uhr

In Österreich sind fünf Kinder bei einer Explosion in einem Lagerfeuer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, explodierte am Vorabend im Bundesland Oberösterreich ein Kriegsrelikt unter der Feuerstelle. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Mitglieder einer oberösterreichischen Jugendgruppe nur leicht verletzt und in einer Klinik versorgt. Sie sind zwischen 10 und 14 Jahre alt.

Zu dem Vorfall in St. Oswald bei Freistadt kam es bei einer bestehenden Feuerstelle in der Nähe eines Jugendgästehauses. Dort gibt es noch eine zweite Feuerstelle. Als diese ebenfalls von Polizeibeamten untersucht wurde, kam ein weiteres Kriegsrelikt zum Vorschein - es handelte sich um eine Gewehrsprenggranate.

Knall und Stichflamme

Die Kinder sind Teil einer Jugendfeuerwehrgruppe. Ihr Feuerwehrkommandant berichtete dem Sender ORF von einem lauten Knall und einer Stichflamme.

Um welche Munition es sich bei der Explosion handelte, war vorerst unklar. Wann und wie die Kriegs-Überreste dort hinkamen, werde gerade ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur.


Bildnachweis: © Fotokerschi / Tobias Schartner/APA/dpa
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