2. Mai 2026 / Aus aller Welt

Lage in Toskana entspannt sich: Evakuierte können zurück

Die Feuerwehr kommt bei der Bekämpfung der Flammen voran. Allerdings müssen immer noch Hunderte die Nacht außerhalb der eigenen Häuser verbringen. Noch ist der Brand nicht unter Kontrolle.

Wegen des Waldbrands mussten mehr als 3.500 Menschen ihre Häuser verlassen.
Veröffentlicht am 2. Mai 2026 um 08:48 Uhr

In der Toskana hat sich die Lage nach einem riesigen Waldbrand entspannt. Von den evakuierten mehr als 3.500 Menschen konnten die meisten die Nacht wieder in den eigenen vier Wänden zubringen, wie die italienischen Behörden mitteilten. Die Feuerwehr kam bei der Bekämpfung der Flammen am 830 Meter hohen Berg Monte Faeta zwischen den Städten Pisa und Lucca voran. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden in der beliebten Ausflugsregion etwa sieben Quadratkilometer Wald zerstört. 

Betroffen ist insbesondere die Umgebung der Gemeinde San Giuliano Terme. Dort mussten weiterhin mehrere Hundert Menschen außerhalb übernachten, bei Verwandten und Freunden, aber auch in Turnhallen. Die Feuerwehr ist mit Dutzenden Einsatzkräften sowie Löschflugzeugen und Hubschraubern im Großeinsatz. Vermutet wird, dass der Brand durch einen Landwirt ausgelöst wurde, der Olivenzweige verbrennen wollte. Die Toskana mit der Hauptstadt Florenz gehört zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Italien.


Bildnachweis: © -/Vigili del Fuoco/dpa
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