13. Februar 2026 / Aus aller Welt

Lawinen reißen fünf Skifahrer in den Alpen in den Tod

In Frankreich wagt sich eine Gruppe trotz Lawinenwarnung abseits der Pisten in die Berge. Auch in der Schweiz werden Sportler vom Schnee mitgerissen. Ein weiterer Toter wird in der Slowakei gemeldet.

Drei Skifahrer sind bei Val-d'Isère von einer Lawine mitgerissen und getötet worden. (Archivbild)
Veröffentlicht am 13. Februar 2026 um 21:26 Uhr

In den Alpen sind insgesamt fünf Wintersportler in zwei Lawinen ums Leben gekommen. In Frankreich wurden drei Skifahrer in den Tod gerissen. In der Schweiz starben zwei Personen bei einer Skiwanderung. Abseits der Alpen kam es in der Slowakei zu einem Lawinenunglück mit einem weiteren Toten.

Die drei Verunglückten in den französischen Alpen gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es.

Unwetter- und Lawinenwarnungen in Frankreich

Infolge des Sturms «Nils» galt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnten die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen.

Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht auf Freitag sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden.

Weitere Tote in der Schweiz und der Slowakei

Nahe der Schweizer Gemeinde Airolo wurden drei Wintersportler bei einer Skiwanderung von einer Lawine erfasst, wie die Polizei des Kantons Tessin mitteilte. Zwei von ihnen starben, die dritte Person blieb unverletzt. Die Identität der Opfer wurde vorerst nicht kommuniziert.

In der slowakischen Hohen Tatra wurde ein Bergsteiger von einer Schneelawine verschüttet. Der 32 Jahre alte Tscheche konnte nach Angaben der Bergrettung noch lebend aus den Schneemassen befreit werden. Er starb aber während des Hubschrauberflugs zum nächsten Krankenhaus.


Bildnachweis: © picture alliance / Luca Bruno/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Müllabfuhr verschiebt sich im Mai und Juni nach den Feiertagen
Mitteilung der RSAG

Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis kommt es im Mai und Juni 2026 aufgrund der Feiertage zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr

weiterlesen...
Benefizkonzert in Meckenheim
Veranstaltung

MAM live rockt BAP für „Wir für Inklusion“

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nach Feueralarm verlängerter Flugbetrieb in München
Aus aller Welt

Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.

weiterlesen...
Nach Feueralarm: Flughafen München nimmt Betrieb wieder auf
Aus aller Welt

Nach Brandgeruch im Tower musste der Flughafen München am Abend den Betrieb stoppen. Jetzt starten wieder erste Maschinen – die Ursache für den Alarm bleibt vorerst unklar.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Nach Feueralarm verlängerter Flugbetrieb in München
Aus aller Welt

Wegen Brandgeruchs im Tower stoppte der Flughafen München am Abend den Betrieb für etwa zwei Stunden. Inzwischen starten und landen wieder Maschinen. Die Ursache des Alarms wurde gefunden.

weiterlesen...
Nach Feueralarm: Flughafen München nimmt Betrieb wieder auf
Aus aller Welt

Nach Brandgeruch im Tower musste der Flughafen München am Abend den Betrieb stoppen. Jetzt starten wieder erste Maschinen – die Ursache für den Alarm bleibt vorerst unklar.

weiterlesen...