Bei einem Lawinenunglück in den italienischen Alpen ist der Fahrer eines Schneemobils in einen See gerissen worden. Die Schneemassen donnerten in etwa 2.000 Metern Höhe in den Lago Nero (Schwarzer See) in der Nähe der Gemeinde Monte Spluga, wie die Bergwacht mitteilte. Dabei wurde eine Gruppe von vier Männern aus der Nähe von Mailand mitgerissen. Drei von ihnen konnten sich retten. Nach dem vierten suchen nun Taucher. Die Lawine im unwegsamen Gelände auf der Südseite des Splügenpasses kam nach Angaben der Rettungsdienste erst auf dem teils zugefrorenen See zum Stillstand. Sowohl das Schneemobil als auch der vermisste Mann werden in dem eiskalten Wasser vermutet. An der bislang erfolglosen Suche sind auch Taucher der Bergwacht und des Höhlenrettungsdienstes beteiligt. Nach Angaben von Experten wird deren Arbeit dadurch erschwert, dass große Mengen Schnee und Geröll in den See gespült wurden. Die Überlebenschancen des vermissten Italieners werden als äußerst gering beurteilt. Erst am Sonntag waren durch eine Lawine im italienischen Aostatal drei Skifahrer im Alter zwischen 29 und 35 Jahren ums Leben gekommen. In den Alpen haben sich seit Beginn der Wintersaison ungewöhnlich viele Lawinenunglücke ereignet. Dabei wurden auch mehrere Deutsche getötet.
Bildnachweis: © -/Italienische Bergwacht/dpa
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Lawine reißt Schneemobil-Fahrer in See
In der Nähe des Splügenpasses werden vier Männer unter Schneemassen verschüttet. Drei können sich retten - nach einem wird nun im eiskalten Wasser getaucht. Die Hoffnung ist gering.
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