20. Oktober 2025 / Aus aller Welt

Mallorcas Flugverkehr nach Drohnensichtung wieder normal

Eine Drohne stoppt kurzzeitig den Flugbetrieb auf Mallorca. Auch ein deutscher Sänger war betroffen – sein Auftritt am Ballermann fand trotzdem statt.

Mehrere Flüge wurden umgeleitet. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 20. Oktober 2025 um 12:33 Uhr

 Der Flugverkehr auf Mallorca läuft nach Angaben des Flughafens in Palma nach der Sichtung einer Drohne am Vorabend wieder normal. Zwar wurden im Internet einige Flüge mit mehr als einer Stunde Verspätung angezeigt, aber die hätten nichts mit dem Vorfall vom Sonntagabend zu tun, berichteten Inselmedien unter Berufung auf den Flughafen. Wer die Drohne in der Nähe des Flughafens fliegen ließ, war zunächst unbekannt. Die Polizei nahm den Medienberichten zufolge Ermittlungen auf.

Die Drohne war von mehreren Flugzeugbesatzungen gegen 19.00 Uhr in der Nähe der Landebahn gesichtet worden. Der Flugbetrieb wurde daraufhin für 35 Minuten aus Sicherheitsgründen ausgesetzt, wie das staatliche Unternehmen für Flugsicherung und Luftraummanagement in Spanien, Enaire, mitteilte. Mindestens acht ankommende Flüge mussten umgeleitet werden, berichtete die «Mallorca Zeitung».

Auch deutscher Party-Sänger betroffen

Betroffen war einem Bericht des «Mallorca Magazins» zufolge auch der deutsche Party-Sänger Jürgen Milski. Seine Maschine kreiste demnach einige Zeit über der Insel, bis sie wegen Kerosinmangels zum rund 120 Kilometer entfernten Flughafen der Nachbarinsel Menorca umgeleitet wurde.

Dort sei die Maschine aufgetankt worden und anschließend mit etwas mehr als einer Stunde Verspätung doch noch in Palma gelandet. Zu seinem Auftritt im Bierkönig an der Playa de Palma ab 23.00 Uhr habe es der 61-Jährige gerade noch rechtzeitig geschafft. «Und ich dachte, nach 650 Flügen nach Mallorca hätte ich wirklich schon alles erlebt», schrieb Milski auf Instagram.

In den vergangenen Wochen hatten Drohnensichtungen an mehreren großen europäischen Flughäfen zu erheblichen Störungen im Flugverkehr geführt. Immer wieder kam es zu Flugausfällen und großflächigen Sperrungen des Luftraums – betroffen waren unter anderem auch München und Frankfurt.


Bildnachweis: © Clara Margais/dpa
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