Nach der Enthauptung zweier Kängurus in einem Tierpark im nordrhein-westfälischen Solingen gehen Ermittler davon aus, dass ein Mann die beiden Tiere geköpft hat. Ursprünglich hatte die Polizei einen Raubtierangriff nicht ausgeschlossen. Die Kängurus waren kurz vor Ostern tot in ihrem Gehege gefunden worden, ihre Köpfe fehlten. Inzwischen gehe man davon aus, dass die Tiere mit einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand geköpft worden seien, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wuppertal. Auf Videoaufnahmen des Parks sei ein Mann zu sehen, der sich außerhalb der Öffnungszeiten Zugang verschafft und gezielt das Känguru-Gehege aufgesucht habe. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, eine Öffentlichkeitsfahndung mit Hilfe der Überwachungsbilder zu starten. Sollte es gelingen, die Aufnahmen technisch aufzubereiten, werde man sich um einen entsprechenden Gerichtsbeschluss bemühen.
Bildnachweis: © Armin Weigel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mann soll Kängurus in Solinger Tierpark geköpft haben
In einem Tierpark in NRW werden zwei tote Kängurus entdeckt. Zunächst wird ein Raubtierangriff nicht ausgeschlossen. Doch nun gehen die Ermittler vom Werk eines unheimlichen Tierquälers aus.
Meistgelesene Artikel
- 17. April 2026
Meckenheimer Blütenfest 2026
Ein vielfältiges Programm voller Aktionen und Attraktionen für die ganze Familie
- 9. April 2026
Willkommen in der Meckenheim App, Haarscharf by André
Haarscharf by André – dein Spezialist für Premium Extensions
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
Neueste Artikel
Nach dem Millionen-Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen bekommen die ersten Kunden am Freitag Wertsachen aus ihren aufgebrochenen Fächern zurück. Die Einbrecher hatten sie zurückgelassen.
Künftig sollen Opfer häuslicher Gewalt ihre Peiniger mit einer Fußfessel auf Abstand halten können. Die Justizministerin hält das nur für einen ersten Schritt - und sieht ein «Massenphänomen».
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Millionen-Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen bekommen die ersten Kunden am Freitag Wertsachen aus ihren aufgebrochenen Fächern zurück. Die Einbrecher hatten sie zurückgelassen.
Künftig sollen Opfer häuslicher Gewalt ihre Peiniger mit einer Fußfessel auf Abstand halten können. Die Justizministerin hält das nur für einen ersten Schritt - und sieht ein «Massenphänomen».

