Eine Telekommunikationsstörung hat den Flugverkehr in Griechenland fast vollständig zum Erliegen gebracht. Betroffen sind alle Flughäfen des Landes, darunter die internationalen Flughäfen Athen und Thessaloniki. Dies berichtete der griechische Rundfunk (ERTNews) unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde. Reisende seien per SMS informiert worden. Nach Angaben der griechischen Behörde für die zivile Luftfahrt, HCAA, liegt das Problem bei den zentralen Funk- und Kommunikationssystemen der Kontrollzentren für den griechischen Luftraum. Offenbar können die Fluglotsen nicht miteinander kommunizieren. Auf Flightradar24, einem Online-Dienst zur Flugverfolgung in Echtzeit, ist ein fast leerer griechischer Luftraum zu sehen. Nach Angaben von ERTNews werden alle Flüge Richtung griechischen Luftraum umgeleitet. Wann der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist unklar.Fluglotsen können nicht kommunizieren
Bildnachweis: © Socrates Baltagiannis/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Massive Störung legt Flugverkehr in Griechenland lahm
Griechenlands Flughäfen sind lahmgelegt – sogar die der Metropolen Athen und Thessaloniki. Nur Flieger, die schon in der Luft sind, werden betreut. Wann es weitergeht? Ungewiss.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 20. April 2026
Polizei ermittelt und sucht Unfallbeteiligte
30-Jähriger von E-Scooter erfasst und verletzt
Neueste Artikel
Gemeinsam mit China schickt Europa «Smile» ins All: Der Satellit soll neue Erkenntnisse zu Sonnenstürmen, Polarlichtern und dem unsichtbaren Schutzschild der Erde liefern.
Am Abend stürzt ein Haus im sächsischen Görlitz zusammen. Mit Hunden suchen Einsatzkräfte in der Nacht nach verschütteten Menschen. Drei Personen werden noch immer vermisst.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Gemeinsam mit China schickt Europa «Smile» ins All: Der Satellit soll neue Erkenntnisse zu Sonnenstürmen, Polarlichtern und dem unsichtbaren Schutzschild der Erde liefern.
Am Abend stürzt ein Haus im sächsischen Görlitz zusammen. Mit Hunden suchen Einsatzkräfte in der Nacht nach verschütteten Menschen. Drei Personen werden noch immer vermisst.

