3. März 2025 / Aus aller Welt

Mehr als 50 Verletzte bei Unfall mit Bussen in Barcelona

Für Dutzende Touristen unter anderem aus Deutschland wird ein Besuch in Barcelona zum Alptraum. Schuld ist ein Unfall auf der Avinguda Diagonal, einer der Prachtstraßen der katalanischen Metropole.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf. (Foto aktuell)
Veröffentlicht am 3. März 2025 um 19:44 Uhr

Beim Zusammenstoß zweier Touristen-Busse sind in Barcelona mehr als 50 Menschen verletzt worden. Vier Schwerverletzte seien in kritischem Zustand, teilten die zuständigen Behörden der katalanischen Hauptstadt im Nordosten Spaniens mit. Sie seien in verschiedene Krankenhäuser der Stadt gebracht worden.

Zur Identität der Verletzten gab es zunächst keine Angaben. Mitgeteilt wurde lediglich, dass unter ihnen auch Fußgänger seien und einer von ihnen nur 17 Jahre alt sei. Regionalpräsident Salvador Illa sicherte den Verletzten die Unterstützung der Regierung Kataloniens zu. 

Bei den Betroffenen handelt es sich den amtlichen Angaben zufolge unter anderem um eine größere Gruppe junger Urlauber aus Italien, vorwiegend im Alter von 17 und 18 Jahren, die in einem Hotel des katalanischen Badeortes Lloret de Mar untergebracht sind und am Montag einen Tagesausflug nach Barcelona unternommen hatten.

Die Ursache des Unfalls ist vorerst unbekannt

Der Bus der Italiener sei auf der Avinguda Diagonal, einer der bedeutendsten Straßen Barcelonas, auf einen anderen Bus aufgefahren, der am Straßenrand geparkt war, um Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs einsteigen zu lassen, berichteten der TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Augenzeugen und Sprecher von Reiseunternehmen. Die Kreuzfahrttouristen sollen demnach unter anderem aus Deutschland, Italien und Großbritannien stammen.

Beim Unfall geriet der vorderste Bus auf den Gehweg, wo er nach dem Aufprall mit einem Baum und einer dabei umgestürzten Straßenlaterne zum Stillstand kam. Die Ursache des Unfalls sei noch unbekannt. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen.


Bildnachweis: © Lorena Sopêna/EUROPA PRESS/dpa
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