6. Mai 2026 / Aus aller Welt

Meloni wehrt sich mit KI-Bild gegen Deepfakes

Im Kampf gegen gefälschte Bilder von ihr im Internet setzt Italiens Premierministerin Giorgia Meloni auf Humor. Sie teilt ein KI-Bild von sich im Negligé - und verbindet das mit einem Appell.

Giorgia Meloni wehrt sich gegen gefälschte Bilder von ihr. (Archivbild)
Veröffentlicht am 6. Mai 2026 um 08:58 Uhr

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni geht in die Offensive gegen KI-generierte Fotos von ihr und ruft zu verantwortungsvollem Verhalten auf. Von ihr seien derzeit diverse falsche Bilder im Umlauf, die von «irgendeinem eifrigen Gegner» als echt ausgegeben würden, schreibt die Politikerin auf X. Den Hinweis verbindet Meloni mit einem Bild, das sie in Unterwäsche zeigt.

 

«Ich muss anerkennen, dass derjenige, der sie erstellt hat, zumindest im beigefügten Fall, mich sogar deutlich verbessert hat», merkt sie an. «Aber die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden.» 

Es gehe aber nicht nur um sie, so Meloni. «Deepfakes sind ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht.» Deshalb solle immer eine Regel gelten: «Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.» Was heute ihr passiere, können morgen jedem passieren.


Bildnachweis: © Spada/LaPresse via ZUMA Press/dpa
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