13. Februar 2026 / Aus aller Welt

Messerattacke bei Karnevalsfeier in Grefrath

Auf einem Parkplatz im nordrhein-westfälischen Grefrath wird ein junger Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Ein Jugendlicher steht unter Verdacht.

Ermittler untersuchen ein mutmaßlich versuchtes Tötungsdelikt in Grefrath am Niederrhein. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 13. Februar 2026 um 18:14 Uhr

Am Rande einer Karnevalsfeier im niederrheinischen Grefrath ist ein 20-jähriger Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Mordermittler konnten einen 16-jährigen Verdächtigen ausfindig machen und festnehmen, wie die Polizei in Mönchengladbach mitteilte. Er werde nun wegen des Verdachts des versuchten Totschlags einem Haftrichter vorgeführt.

Eine Mordkommission führt die Ermittlungen. Die Tat hatte sich kurz vor Mitternacht auf einem Parkplatz neben einem Eissportzentrum ereignet, in dem Hunderte Menschen in einem Festzelt eine Karnevalsfeier an Altweiber besucht hatten. 

Der Verdächtige habe die afghanische Staatsangehörigkeit. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei es zwischen dem späteren Opfer und einem Trio, zu dem der 16-Jährige zählte, zu einem Streit gekommen.

Messer gezückt und zugestochen

Im weiteren Verlauf hatte der Jugendliche Zeugenaussagen zufolge ein Messer gezückt und zugestochen. Der Verdächtige und ein weiterer Mann seien vom Tatort geflüchtet. Der dritte Beteiligte wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.

Der 16-Jährige sei bald darauf bei der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckt und festgenommen worden, der zweite Flüchtige habe sich am Freitagmorgen auf einer Polizeiwache gestellt. Während für den 16-Jährigen Untersuchungshaft beantragt werden sollte, kamen die beiden anderen wieder frei. 

Der Gesundheitszustand des 20-Jährigen hatte sich am Freitag stabilisiert, er wurde aber weiter im Krankenhaus behandelt. Die genauen Hintergründe der Tat seien weiter unklar.


Bildnachweis: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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