Mindestens 20 Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall in Südindien ums Leben gekommen. Die Opfer seien im Reisebus verbrannt, nachdem das Fahrzeug durch eine Kollision mit einem Motorrad Feuer gefangen habe, sagte die Polizei am Freitag. Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden in einem Vorort der Stadt Kurnool im Bundesstaat Andhra Pradesh. Insgesamt sollen rund 40 Menschen in dem Nachtbus von Hyderabad nach Bengaluru gewesen sein, die meisten sollen zum Zeitpunkt des Unfalls geschlafen haben. Man habe bislang elf Personen identifizieren können, sagte Polizeisprecher Vikrant Patil. Die Identifizierung der anderen Personen gestalte sich schwierig, da die Leichen schwere Verbrennungen aufwiesen, so Patil. 18 Passagiere hätten sich aus dem brennenden Bus in Sicherheit bringen können, sagt die Polizei. Zwei Mitglieder des Fahrpersonals werden vermisst. Der Unfall in Kurnool ist das zweite schwere Busunglück innerhalb weniger Tage in Indien. Am 14. Oktober kostete ein Busunfall im Nordwesten Indiens 22 Menschen das Leben. Viele Passagierbusse in Indien werden von privaten Transportunternehmen betrieben, die oft mit geringen Gewinnmargen arbeiten und Sicherheits- und Wartungsstandards nicht einhalten.
Bildnachweis: © -/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens 20 Tote nach Busunfall in Indien
Mitten in der Nacht bricht im Bus Feuer aus – kaum jemand ist wach. Für viele Fahrgäste kommt jede Hilfe zu spät.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 23. April 2026
Herzlich willkommen, Heinz Samulewitz & Söhne GmbH
Grabmale Samulewitz aus Rheinbach steht für meisterhaftes Steinmetzhandwerk und individuelle Gestaltung mit Herz und Verstand
Neueste Artikel
Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.
Ein Haus stürzt ein, drei Menschen werden vermisst. Für Angehörige und Helfer ist die Situation am Unglücksort belastend.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.
Ein Haus stürzt ein, drei Menschen werden vermisst. Für Angehörige und Helfer ist die Situation am Unglücksort belastend.

