In Kenias Hauptstadt Nairobi sind der Polizei zufolge aufgrund schwerer Regenfälle und Überschwemmungen mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Einige Einwohner seien demnach ertrunken, andere aufgrund beschädigter Stromkabel getötet worden. Rettungskräfte und das Militär waren am Samstag im Einsatz, um Vermisste zu suchen sowie Menschen zu helfen, die in Häusern und Autos eingeschlossen waren. Dutzende Autos seien der Polizei zufolge weggespült worden. In einigen Stadtteilen der Hauptstadt sei das Stromnetz unterbrochen. Auch Straßen, Geschäfte und andere Infrastruktur sei demnach beschädigt worden. Am internationalen Flughafen Nairobi mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden. Präsident William Ruto bezeichnete die Überschwemmungen und zahlreichen Todesfälle als tragisch. Die Regierung werde schnell handeln, um Leben zu schützen, so Ruto. Der Präsident ordnete die Freigabe von Hilfsgütern aus nationalen Reserven an. Der kenianische Wetterdienst warnte vor weiteren starken Regenfällen in kommenden Tagen in Nairobi sowie in anderen Gebieten im Süden und Osten des ostafrikanischen Landes.Die Regierung verspricht schnelle Hilfe
Bildnachweis: © Andrew Kasuku/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens 23 Tote bei Überschwemmungen in Nairobi
Regenmassen reißen in Kenias Hauptstadt Menschen und Autos mit. Die Metropole steht unter Wasser. Der Wetterdienst warnt vor weiteren starken Niederschlägen.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 20. April 2026
Polizei ermittelt und sucht Unfallbeteiligte
30-Jähriger von E-Scooter erfasst und verletzt
Neueste Artikel
- 18. Mai 2026
Ebola im Kongo: Wie gefährlich ist der Ausbruch?
Die WHO ruft den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Die Ausbreitungsgefahr in der Region ist hoch. Müssen sich auch Menschen hierzulande Sorgen machen?
- 18. Mai 2026
Zwei Tote nach Erdbeben in Südchina
In Südchina bebt die Erde: In Guangxi kommen mindestens zwei Menschen ums Leben. Tausende werden nach Angaben staatlicher Medien in Sicherheit gebracht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. Mai 2026
Ebola im Kongo: Wie gefährlich ist der Ausbruch?
Die WHO ruft den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Die Ausbreitungsgefahr in der Region ist hoch. Müssen sich auch Menschen hierzulande Sorgen machen?
- 18. Mai 2026
Zwei Tote nach Erdbeben in Südchina
In Südchina bebt die Erde: In Guangxi kommen mindestens zwei Menschen ums Leben. Tausende werden nach Angaben staatlicher Medien in Sicherheit gebracht.

