Mindestens zehn Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba seien zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, berichtete der TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil. Die Behörde bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur diese Informationen. Unter den Todesopfern sei einer der Lokführer. Es gebe zudem rund 100 Verletzte, rund 25 von ihnen seien schwer verletzt, hieß es. Ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Trenitalia sei am späten Sonntagabend auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist, teilte der Notdienst unter Berufung auf den Schienennetzbetreiber ADIF mit. Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien sei bis auf weiteres unterbrochen. Zahlreiche Fahrgäste waren nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen, wie RTVE unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtete. Einsatzkräfte versuchten, die Passagiere so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar. «Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den Fahrgästen zu helfen», schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez auf X.Ministerpräsident Sánchez sichert schnelle Hilfe zu
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Mindestens zehn Tote bei Zugunglück in Spanien
Das spanische Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz gilt als eines der modernsten weltweit. Ein Unglück mit vielen Todesopfern legt nun den Bahnverkehr im Urlaubsland auf einer der wichtigsten Strecken lahm.
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