Eine Sturzflut und Erdrutsche haben im Nordosten Indiens nach Medienberichten eine Spur der Zerstörung in einem höher gelegenen Dorf hinterlassen und mindestens vier Menschenleben gekostet. Zahlreiche Menschen würden vermisst, berichteten der einheimische Sender NDTV sowie die Zeitung «India Today». Durch einen Wolkenbruch seien Erdrutsche und die Sturzflut ausgelöst worden. Rettungskräfte suchten demnach nach Menschen, die möglicherweise von Schlamm- und Erdmassen begraben wurden. Die zuständige Bezirksverwaltung bestätigte zunächst nur die Zahl der bisher geborgenen Toten. Besonders betroffen ist das Dorf Dharali im Bundesstaat Uttarakhand, das sich in den Ausläufern des Himalaya befindet. Das Dorf sei von einer massiven Schlammlawine erfasst worden, schrieb das Zentralkommando der indischen Armee, die sich an den Rettungsarbeiten beteiligte, auf der Plattform X. Mehrere Häuser des Dorfs wurden den Berichten zufolge von den heran wälzenden Wasser-, Schlamm- und Geröllmassen aus den Bergen beschädigt oder vollständig weggespült. Bilder zeigten, wie Hausdächer unter Erde und Geröll herausragten. In Indien sind während der Monsunsaison, die von Juni bis September dauert,Massive Schlammlawine
Überschwemmungen und Schlammlawinen nicht ungewöhnlich. Der Regen ist lebenswichtig für Pflanzenwelt und Landwirtschaft, kann für die Menschen aber auch immer wieder lebensbedrohlich werden.
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Mindestens vier Tote bei Sturzflut im Nordosten Indiens
Eine Schlammlawine wälzt sich von den Bergen auf ein Dorf in Indien herunter. Die Folgen sind verheerend.
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