Ein Deutscher, der seine 82 Jahre alte Mutter auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa erschossen haben soll, wird psychiatrisch untersucht. Das habe ein Untersuchungsrichter in Arona angeordnet, teilte ein Justizsprecher auf Anfrage mit. Das Motiv der Tat war weiter unbekannt. Bei einer Vernehmung habe der Mann von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch gemacht, betonte der Justizsprecher. Der Richter habe ihn in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sollten die dortigen Ärzte dies befürworten, werde Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs eines Tötungsdelikts angeordnet werden. Die Rentnerin, die wie ihr Sohn dauerhaft auf der Insel lebte, wurde am Sonntag tot in ihrer Wohnanlage Sunflower in dem Küstenort Costa del Silencio gefunden. Sie wies nach Polizeiangaben mehrere Schusswunden auf. Wenig später sei der Sohn unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Medienberichten zufolge fand man neben der Toten fünf Patronenhülsen. Zudem habe der 53-jährige mutmaßliche Täter einen handgeschriebenen Zettel mit einer Entschuldigung hinterlassen. Anschließend sei der Sohn mit der Tatwaffe in einem Auto geflohen, aber bald von der Polizei gestellt worden.
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Mutter in Spanien erschossen: Sohn in Psychiatrie
Nach dem Tod einer 82-jährigen Frau auf Teneriffa wird ihr Sohn psychiatrisch untersucht. Die Hintergründe der Tat bleiben weiter unklar.
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