Im südwestafrikanischen Namibia sind Behörden zufolge mehr als 90 Kaffernbüffel bei einer Stampede getötet worden. Die Tiere seien in der Nacht zu Dienstag von Löwen gejagt worden und in den Fluss Chobe in der nördlichen Sambesi Region geflüchtet, sagte die Sprecherin des Umweltministeriums, Ndeshipanda Hamunyela. Dabei sei es zu einer Stampede gekommen. Einige Büffel seien zu Tode getrampelt worden, andere ertrunken. Das Fleisch der toten Tiere werde laut Hamunyela zum Verzehr an umliegende Gemeinden verteilt. Der staatliche Fernsehsender Namibia Broadcasting Corporation zeigte Aufnahmen von Wildhütern, die mit Äxten Büffelkadaver zerhackten und das Fleisch auf Kleinlaster luden. Der Fluss Chobe bildet eine natürliche Grenze zwischen Namibia und Botsuana. Aufgrund der üppigen Vegetation um den Fluss grasen an seinen Ufern oft große Herden von Büffeln, Elefanten und anderen Wildtieren. Vor allem während der Trockenzeit, zwischen Mai und Oktober, wandern zehntausende Wildtiere in die Flussregion. Am Fluss Chobe ist es schon mehrfach zu ähnlichen Massensterben von Kaffernbüffeln gekommen. Im November 2018 starben mehr als 400 Büffel in einer Stampede, während im Oktober 2023 ertranken mehr als 100 Büffel aufgrund einer Jagd durch ein Löwenrudel.
Bildnachweis: © Frank May/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Namibia: Knapp 100 Kaffernbüffel bei Stampede getötet
Löwen hetzen mehr als 90 Kaffernbüffel in den Chobe-Fluss – eine Flucht mit dramatischen Folgen.
Meistgelesene Artikel
- 17. April 2026
Meckenheimer Blütenfest 2026
Ein vielfältiges Programm voller Aktionen und Attraktionen für die ganze Familie
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
Neueste Artikel
- 12. Mai 2026
Bundespolizist bei Schießtraining tödlich verletzt
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Mai 2026
Bundespolizist bei Schießtraining tödlich verletzt
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.

