Weil er seine Partnerin in Tötungsabsicht von einer Segeljacht ins Wasser gestoßen haben soll, sitzt ein Brite in Portugal in Untersuchungshaft. Die Frau, eine Nichtschwimmerin, sei von Insassen eines anderen, zufällig vorbeifahrenden Bootes lebend aus dem Fluss Tejo gezogen worden, berichtete die Zeitung «Correio da Manhã» unter Berufung auf die Behörden. Dem 60-Jährigen würden häusliche Gewalt und versuchter Mord vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft in Lissabon bestätigte auf Anfrage die Informationen. Beide Briten befanden sich dem Bericht zufolge auf einer Weltumsegelung. Die mutmaßliche Tat habe sich bereits vor einer Woche vor der Küste des Lissabonner Vorortes Oeiras ereignet. Zeugen hätten sofort die Polizei alarmiert. Der Mann soll nach dem Vorfall mit dem Boot davongefahren sein – in dem Wissen, dass seine Partnerin nicht schwimmen könne. Der Verdächtige sei wenig später auf der Segeljacht festgenommen worden. Laut Aussage der Frau kannten sich die beiden seit etwa einem Jahr. Im Dezember begannen sie demnach ihre gemeinsame Segelreise. Schon bald sei die Beziehung von regelmäßigen verbalen und körperlichen Übergriffen geprägt gewesen, berichtete «Correio da Manhã» unter Berufung auf die Ermittler. Dem 60-Jährigen droht im Fall einer Verurteilung eine längere Haftstrafe. In Portugal liegt das Strafmaß für versuchten Mord in der Regel bei fünf bis zehn Jahren.
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Partnerin über Bord gestoßen - Brite in Portugal in U-Haft
Die gemeinsame Weltumsegelung eines britischen Paares entwickelt sich unterwegs zu einem Kriminalfall. Einem 60-Jährigen droht nun eine lange Haftstrafe.
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