Rund zwei Wochen vor dem nächsten möglichen Starttermin ist das Raketensystem für die krisengeplagte bemannte Mondmission «Artemis 2» zurück auf den Startplatz gebracht worden. Mithilfe einer Art Transportwagen wurde das rund 100 Meter hohe System - bestehend aus der Rakete «Space Launch System» und der «Orion»-Kapsel - von der Werkshalle aus zum Startplatz auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral gerollt, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Der Transport über die etwa sechs Kilometer lange Strecke dauerte rund elf Stunden. Für den Start der Mission, mit der erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen sollen, wird derzeit der 1. April anvisiert. Im Anschluss gibt es bis zum 6. April weitere Startmöglichkeiten. Mit der auf etwa zehn Tage angelegten «Artemis 2»-Mission sollen die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen um den Mond herum fliegen. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond gewesen. Ursprünglich hatte die Nasa den Start von «Artemis 2» für Anfang Februar anvisiert, dann für März. Bei Tests waren dann allerdings zahlreiche technische Probleme aufgetaucht, unter anderem mit der Helium-Zufuhr. Deswegen war das Raketensystem vorübergehend zurück in den Hangar gebracht worden.Vier Menschen sollen mit «Artemis 2» um den Mond herumfliegen
Bildnachweis: © Terry Renna/FR60642 AP/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Raketensystem für Nasa-Mondmission zurück auf Startplatz
Zahlreiche mögliche Starttermine musste die krisengeplagte Mondmission «Artemis 2» wegen technischer Probleme schon ungenutzt verstreichen lassen. Jetzt soll es aber bald losgehen.
Meistgelesene Artikel
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
- 20. April 2026
Polizei ermittelt und sucht Unfallbeteiligte
30-Jähriger von E-Scooter erfasst und verletzt
Neueste Artikel
Erwachsene sind oft in vielen Chatgruppen, die Nachrichtenflut ist zum Teil kaum zu überschauen. Kindern geht es nicht anders - mit dem Unterschied, dass die Inhalte manchmal nicht nur nerven.
Jetzt mitmachen: Teilnahmefrist läuft bis zum 31. Mai
Weitere Artikel derselben Kategorie
Erwachsene sind oft in vielen Chatgruppen, die Nachrichtenflut ist zum Teil kaum zu überschauen. Kindern geht es nicht anders - mit dem Unterschied, dass die Inhalte manchmal nicht nur nerven.
Kugeln in Schulen, Tote auf dem Bürgersteig, Polizei unter Verdacht: Der Prozess gegen «die Katze» zeigt, wie tief der Drogenkrieg in Marseille das Leben der Menschen verändert.

