Der gestorbene Rapper Xatar ist in Bonn beigesetzt worden. An der Beerdigung auf dem Nordfriedhof nahmen nach Polizeiangaben knapp 1.000 Menschen teil. Sie begleiteten den Sarg in einem Trauerzug zum Grab, wo Xatar nach muslimischem Ritus beigesetzt wurde. Xatar war vor einer Woche tot in seiner Kölner Wohnung gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft hat ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um zu klären, ob es Hinweise auf «ein strafrechtlich relevantes Fremdverschulden» am Tod des 43-Jährigen gibt. Bei einer Obduktion seien keine Zeichen äußerer Gewalteinwirkung festgestellt worden. Der im Iran geborene Musiker galt als eine der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Figuren der deutschen Rap-Szene. Seine Alben eroberten die Charts, er geriet aber auch mit dem Gesetz in Konflikt. Bekannt wurde er unter anderem für einen spektakulären Goldraub im Jahr 2009, bei dem er mit Komplizen einen Goldtransporter überfiel. Xatar wurde dafür zu einer Haftstrafe verurteilt. Aus dem Gefängnis heraus gelang ihm der Start für eine Karriere im Musikbusiness.Seine Alben eroberten die Charts
Bildnachweis: © Thomas Banneyer/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rapper Xatar in Bonn beigesetzt
Der 43-Jährige war tot in seiner Wohnung gefunden worden. Knapp 1.000 Menschen nahmen nun Abschied von ihm.
Meistgelesene Artikel
- 17. April 2026
Meckenheimer Blütenfest 2026
Ein vielfältiges Programm voller Aktionen und Attraktionen für die ganze Familie
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
Neueste Artikel
Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis kommt es im Mai und Juni 2026 aufgrund der Feiertage zu Verschiebungen bei der Müllabfuhr
600 Kilometer in 96 Stunden - das hat Läufer Arda Saatçi zwar nicht geschafft. Im Ziel in Los Angeles ist er nun aber trotzdem angekommen und löste damit auch ein Muttertagsversprechen ein.
Weitere Artikel derselben Kategorie
600 Kilometer in 96 Stunden - das hat Läufer Arda Saatçi zwar nicht geschafft. Im Ziel in Los Angeles ist er nun aber trotzdem angekommen und löste damit auch ein Muttertagsversprechen ein.
Vier deutsche Passagiere der «Hondius» werden nach dem Hantavirus-Ausbruch per Sondertransport nach Frankfurt gebracht. Dort folgt die Weiterreise in die Quarantäne.

