Die Erdbebenserie in der Region der Vulkaninsel Santorini ist nach Angaben des griechischen Regierungschefs «ein noch nie dagewesenes Phänomen». Kyriakos Mitsotakis bezog sich bei seinem auf Facebook veröffentlichten Statement auf Wissenschaftler, ohne aber weitere Details zu nennen. Wie sich die Erdbeben weiter entwickelten, könnten die Fachleute noch nicht sicher einschätzen, führte Mitsotakis weiter aus. «Sie überwachen es Minute für Minute und werten die Daten Tag für Tag aus.» Der Staat sei in Alarmbereitschaft und ergreife alle von den Fachleuten empfohlene Maßnahmen. Mitsotakis ordnete an, dass die Schulen auf den Inseln Santorini, Anafi, Ios und Amorgos bis mindestens zum 21. Februar geschlossen bleiben. Er appellierte an die Bewohner, weiterhin den Sicherheitsrichtlinien zu folgen und insbesondere Menschenansammlungen in Gebäuden zu vermeiden. Vor allem sollten sie keine verlassenen und instabilen Gebäude betreten. Seismologen zufolge sind in den vergangenen Tagen immer häufiger kleinere Erdstöße aufgetreten. Auch von einem mehrstündigen Dauerbeben war die Rede. Die Forschenden vermuten, dass das Phänomen von flüssigem Magma verursacht wird, das im Untergrund aufsteigt. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner haben die Inseln mittlerweile verlassen. Wer noch dort ist, kann das Aufsteigen des Magmas durch ein nahezu permanentes, leises Dröhnen spüren. Dieses Phänomen, bei dem ständig schwache Erdbeben auftreten, wird von Experten als «harmonisches Dauerbeben» bezeichnet.«Harmonische Dauerbeben» prägen das tägliche Leben
Bildnachweis: © Petros Giannakouris/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Regierungschef zu Santorini: «noch nie dagewesenes Phänomen»
Die Erdbebenserie rund um die beliebte Ferieninsel Santorini hält weiter an. Der griechische Ministerpräsident sagt, die Fachleute beobachteten die Lage minütlich.
Meistgelesene Artikel
- 11. September 2026
Kostenlose Einträge in „Hilfen in Meckenheim“ 2026
Für den Spätherbst ist ein neuer Informationsflyer des FSM geplant
- 21. September 2026
Kolumbiens Marine beschlagnahmt fast fünf Tonnen Kokain
Zwei Boote, fast fünf Tonnen Kokain und acht Festnahmen: Kolumbiens Marine meldet einen großen Drogenfund. Präsident De La Espriella setzt auf eine härtere Gangart.
Neueste Artikel
- 10. Oktober 2026
Sturm «Isaias» kein Hurrikan mehr - trotzdem Lebensgefahr
In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Obwohl dieser an Stärke verloren hat, werden weiterhin deutliche Warnungen ausgesprochen.
- 10. Oktober 2026
Die Bücherei ist eine öffentliche Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim
Die Benutzung ist für jedermann offen und kostenlos!
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Oktober 2026
Sturm «Isaias» kein Hurrikan mehr - trotzdem Lebensgefahr
In mehreren Bundesstaaten im Süden der USA herrscht nach Ankunft von Sturm «Isaias» Ausnahmezustand. Obwohl dieser an Stärke verloren hat, werden weiterhin deutliche Warnungen ausgesprochen.
- 10. Oktober 2026
Angst vor der Spritze? Hören Sie Ihre Lieblingsmusik!
Mit der Lieblingsmusik ablenken - das tun viele Menschen in unangenehmen Situationen gern. Auch wenn ein Pieks ansteht, könnte das von Nutzen sein, zeigen Tests.

