Beim Musikfestival Rock im Park in Nürnberg haben Rettungskräfte einen Mann wiederbelebt. Er erlitt am Freitagabend bei einem Konzert einen Herz-Kreislauf-Stillstand, wie Sohrab Taheri-Sohi vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) sagte - das BRK leitet die Rettungseinsätze auf dem Gelände. Der Mann sei ins Krankenhaus gekommen. Mit dem Auftritt der US-Band Slipknot habe der Notfall nichts zu tun gehabt. Für Aufregung sorgten zwei Musikfans, die in einem Teich nach einem verlorenen Gegenstand gesucht hatten. Einer der beiden sei zum anderen Ufer geschwommen und dann im Dunkeln nicht mehr gesehen worden, sagte Taheri-Sohi. Deshalb seien ein Rettungsboot und ein Rettungshubschrauber ausgerückt, um mit Scheinwerfern nach dem Vermissten zu suchen. Er sei schließlich auf der anderen Seite des Sees unterkühlt aus dem Wasser gestiegen. Sanitäter und Notärzte wurden in diesem Jahr nach Angaben des Roten Kreuzes bis Samstagnachmittag deutlich mehr gefordert als im Vorjahr. Grund sei, dass so viele Besucher wie noch zum 30. Jubiläum des Festivals erwartet würden. Bis Sonntag rechnet der Veranstalter mit fast 90.000 Musikfans. Bei den Einsätzen gehe es überwiegend um kleinere Verletzungen wie Schürf- und Schnittwunden.
Bildnachweis: © Daniel Karmann/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Rettungskräfte müssen Mann bei Rock im Park wiederbeleben
Eine Rekordzahl von Musikfans sorgt auf dem Festival in Nürnberg für viele Einsätze. Einem Mann wird das Leben gerettet. Auch ein Bad im See beschäftigt die Einsatzkräfte.
Meistgelesene Artikel
- 17. April 2026
Meckenheimer Blütenfest 2026
Ein vielfältiges Programm voller Aktionen und Attraktionen für die ganze Familie
- 22. April 2026
Hilfskonzept für Wal soll überarbeitet werden – vieles offen
Nach der erneuten Strandung des Buckelwals vor Poel ist das bisherige Rettungskonzept überholt. Wie es weitergeht, bleibt offen.
- 21. April 2026
Kriminalpolizei ermittelt nach Kellerbrand
Hinweise erbeten
Neueste Artikel
- 11. Mai 2026
Amtsblatt KW 19 veröffentlicht
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Meckenheim
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff sind vier deutsche Passagiere nach Deutschland gebracht worden. In Frankfurt sollen sie untersucht und dann weiterverteilt werden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff sind vier deutsche Passagiere nach Deutschland gebracht worden. In Frankfurt sollen sie untersucht und dann weiterverteilt werden.
Kabellose Kopfhörer gehören für viele beim Sport oder im Alltag dazu. In sozialen Netzwerken wird behauptet, die Übertragung durch Bluetooth mache krank. Wissenschaftliche Belege dafür gibt es nicht.

