19. Februar 2026 / Aus aller Welt

SEK-Einsatz in Duisburg: Mann mit Messer angeschossen

Ein SEK-Einsatz in Duisburg endet mit Schüssen und einem Verletzten – doch warum eskalierte die Situation in der Wohneinrichtung für psychisch Erkrankte?

Die Polizei war in Duisburg im Einsatz (Symbolfoto)
Veröffentlicht am 19. Februar 2026 um 17:39 Uhr

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hat bei einem Einsatz in einer Wohneinrichtung für psychisch erkrankte Menschen in Duisburg einen Mann angeschossen. Der 30-Jährige sei durch mehrere Schüsse verletzt worden und ins Krankenhaus gekommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden. 

Laut einer Polizeisprecherin war die Polizei gegen 8.00 Uhr morgens zu dem Einsatz gerufen worden. Der Mann war mutmaßlich mit einem Messer bewaffnet und hatte sich im Dachgeschoss verschanzt. Einer der ersten Beamten vor Ort wurde von dem Mann leicht verletzt.

Keine Gefahr für weitere Personen

Die Polizei rief das SEK zu Hilfe, das zunächst über eine Drehleiter der Feuerwehr Kontakt mit dem Mann durch ein Dachgeschossfenster aufnahm. Der weitere Verlauf des Einsatzes ist noch unklar, aber bei der Festnahme fielen laut Polizei Schüsse. 

Das Motiv des 30-Jährigen war nach Angaben der Polizei zunächst unklar. Andere Menschen seien nicht in Gefahr gewesen. Zu den Schüssen ermittelt aus Neutralitätsgründen die Polizei Bochum.


Bildnachweis: © David Inderlied/dpa
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